Marler Debüt on Air 2021 (Start mit Klick auf das Bild)

Marler Debüt „on Air“!

Jetzt ist es endlich soweit: Die Ausstrahlung der online-Version des Marler Debüts wird heute (12. Juni) um 19 Uhr hier auf der Seite veröffentlicht. Danach ist der Konzertmitschnitt noch vier Wochen lang „nachhörbar“.

Peter Son Götz musiziert mit den Bergischen Sinfonikern

Der Marler Geiger Peter Son Götz musiziert zusammen mit den Bergischen Sinfonikern Antonin Dvoraks romantisches, hochvirtuoses Violinkonzert a-Moll opus 53. Seinen ersten Violinunterricht erhielt Peter Son Götz bei Joachim Kasan, ebenso wurde er durch Edda Richter-Blaes gefördert. Später bekam er Unterricht bei Wladimir Petritschenko, dem ehemaligen Konzertmeister bei der Neuen Philharmonie Westfalen und bei Olga Sandor, der im Jahr 2019 verstorbenen Mitbegründerin der Philharmonia Hungarica. Danach wurde er Jungstudent an der Detmolder Musikhochschule bei Prof. Thomas Christian und Prof. Ulrike-Anima Mathé.

Aaron Schöer eröffnet den Abend mit Haydns Cellokonzert Nr. 2

Aus Münster stammt der Cellist Aaron Schröer, der den Abend mit Haydns Cellokonzert Nr. 2. eröffnet - einem Meisterwerk, an dem sich alle großen Weltklasse-Cellisten messen. Seit Frühjahr 2016 wird Aaron Schröer von Prof. Matias de Oliveira Pinto an der Musikhochschule Münster unterrichtet. Ab dem Wintersemester 2017/18 war er zwei Jahre lang Jungstudent im Rahmen der Jugendakademie Münster, dem gemeinsamen Begabtenförderungsprojekt der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule.

Brittens "Lachrymae opus 53" sorgt für Kontrast im Programm

Der dritte Programmpunkt sorgt für einen Kontrast: Benjamin Brittens „Lachrymae opus 53“ ist eines der expressivsten Stücke für Viola und Orchester aus der frühen Moderne. Ein tief berührender Dialog zwischen Solist und Orchester verlangt allen Beteiligten höchste Konzentration ab. Für diese Herausforderung steht beim Marler Debüt on Air der Bratschist Marvin Stark bereit. Marvin Stark wurde 1999 in Halle (Saale) geboren und studiert heute an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.

Junge Musiker überzeugen mit fabelhafter Bühnenpräsenz

Bruce Wadsworth konnte sich bei den Proben für das Konzert von der Bühnenpräsenz diese drei jungen Musiker überzeugen: „Bei Peter Son Götz fasziniert mich vor allem die emotionale Intensität in seinem Spiel. Bei Marvin Stark sehe ich eine fabelhafte und für dieses Alter untypische Gabe, eine Komposition intellektuell in ganzer Tiefe zu ergründen. Bei Aaron Schröer ist es ein spektakuläres Erlebnis, wie er in seinem Spiel regelrecht körperlich mit seinem Instrument verschmilzt.“ So etwas verfehlte bei den Mitgliedern des Orchesters seine Wirkung nicht, die sich von der Ausstrahlung der jungen Musiker sehr begeistert zeigten. 

Johannes Marsovsky dirigiert die Bergischen Sinfoniker

Dirigiert werden die Bergischen Sinfoniker an diesem Abend von Johannes Marsovsky. Johannes Marsovsky schloss sein Master-Studium in Orchesterdirigieren 2018 mit Auszeichnung ab. Im gleichen Jahr wurde er jüngster Halbfinalist beim Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti und wurde in die Förderung des Dirigentenforums aufgenommen. Im Jahr 2019 assistierte er Fausto Nardi an der Internationalen Opernakademie Schloss Weikersheim und übernahm die Leitung einer Vorstellung (La Bohème). Zudem ist er seit 2019 Assistent von Iván Fischer bei dem Budapest Festival Orchestra.

Moderationen zu den Musikstücken und Interpreten liefert Johannes Zink, auch durch den WDR bekannt.

Die aufwendigste Produktion in der Geschichte der Konzertreihe

In Kooperation mit der „insel“ und einem auf Konzertvideos spezialisierten Filmteam ist das „Marler Debüt on air“ die aufwändigste Produktion in der Geschichte dieser Konzertreihe. Als Sponsoren unterstützen das digitale Klassik-Event die Engel-Stiftung, die Sparkasse und die Kluth-Stiftung.

Exklusiv für diesen Abend haben die besten Nachwuchstalente ihre Meisterwerke monatelang erarbeitet. Die Gelegenheit, an diesem Abend mit einem großen Orchester zu konzertieren, ist ein Erfahrungsgewinn, von dem beim Marler Debüt schon viele spätere Klassik-Weltstars profitiert haben.

Natürlich ist es für die Ausführenden am schönsten, wenn möglichst viele Menschen direkt am Abend des 12.6. die Übertragung mitverfolgen. Aber das Konzert kann auch noch vier Wochen danach jederzeit „nachgehört“ werden.

Hier geht es zum Flyer.