Stadt fördert Demokratieprojekte mit 5.000 Euro

Die Stadt Marl fördert in 2021 erstmalig Projekte, die demokratische Werte vermitteln und die Demokratie gegen Extremismus stärken. Das hat der Ausschuss für Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Toleranz am 02. November beschlossen. Bereits in diesem Haushaltsjahr stehen 5.000 Euro zur Verfügung. Interessierte können sich ab sofort bewerben.

Was wird gefördert – und was nicht? Laut Stadtverwaltung ist ein förderfähiges Projekt unter anderem überparteilich und hat einen festgelegten Anfangs- und Endzeitpunkt, die in der Zukunft liegen. Das Vorhaben zeichnet sich außerdem durch einen innovativen inhaltlichen Zugang aus und hat in gleicher Form noch nicht stattgefunden. Es setzt demokratiefördernde Aspekte in seinen zentralen Fokus und richtet sich insbesondere an Personen, die im Bereich der Demokratieförderung einen erhöhten Förderbedarf haben. Eine rückwirkende Förderung vergangener Vorhaben oder solcher, die bereits begonnen haben, ist nicht möglich.

Antragsberechtigt sind Vereine, Schulen, Kitas, Gruppen, Initiativen und Gemeinden aus Marl. Die unterzeichnende Person muss volljährig sein. Einzelpersonen, Parteien und Dienststellen der Verwaltung sind nicht antragsberechtigt.

Bewerbungen sind darüber hinaus natürlich möglich. Die notwendigen Unterlagen stehen unter "Dokumente" zum Herunterladen bereit. Die ausgefüllten Unterlagen sind entweder postalisch an die Stadt Marl, Stichwort: Demokratieförderung, Carl-Duisberg-Straße 165, 45772 Marl, oder per E-Mail an demokratiefoerderung(at)marl.de zu senden. Weitere Informationen erteilt die Europabeauftragte Jennifer Radscheid.


Kontakt


Frau Radscheid

Bürgermeister Städtepartnerschaften, Gedenkveranstaltungen, Europa, Töleranz und Vielfalt, stellv. Gleichstellungsbeauftragte
europa@­marl.de 02365 99-2699Adresse
Stadthaus 1, Gebäude 1
Raum: 1A.1.01
Carl-Duisberg Straße 165
45772 Marl