Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Letztes Update | Donnerstag, 4. Juni 2020, 9:05 Uhr:

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (ab 8.6.2020)
Erklärung zum Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern und Eltern (ab 8.6.2020)

Hinweis: Am Montag, 8. Juni, geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder können dann in reduziertem Umfang (zehn Betreuungsstunden weniger) wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen. Die Betreuungszeiträume können bei den jeweiligen Kindertageseinrichtungen erfragt werden. Für jedes Kind muss der Kita eine Gesundheitserklärung vorgelegt werden.

Die Landesregierung hat eine Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen beschlossen, die seit dem 27. April gilt. Die Maskenpflicht besteht auch für alle Verwaltungsgebäude der Stadt Marl. Das hat Bürgermeister Werner Arndt angeordnet (s. Pressemitteilung vom 24.04.2020 weiter unten).

Die Fachstellen der Stadtverwaltung stehen im ständigen Austausch mit den übergeordneten Behörden und insbesondere mit der Gesundheitsbehörde des Kreises Recklinghausen. Die Stadt Marl bewertet die Lage täglich neu und wird in enger Abstimmung mit den übergeordneten Behörden die jeweils erforderlichen Maßnahmen ergreifen und die Öffentlichkeit weiterhin aktuell auf der städtischen Homepage, in den sozialen Netzwerken und über die Medien informieren.

Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung zahlreiche Maßnahmen angeordnet und umgesetzt, um die Pandemie einzudämmern und den Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten. 

Liebe Marlerinnen und Marler,

wir erleben aktuell, wie der Coronavirus uns täglich vor neue Herausforderungen stellt. Wir werden zu unserem eigenen Schutz sowie zum Schutz anderer und insbesondere älterer Menschen erhebliche Einschränkungen in unserem Alltag hinnehmen müssen. Einschränkungen und Verbote sind zwingend erforderlich, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, gesundheitlich vorbelastete Menschen zu schützen und die gesundheitliche Versorgung in den Arztpraxen und Krankenhäusern weiterhin sicherzustellen.

Sie können sich darauf verlassen, dass die Stadtverwaltung mit ihren Fachbereichen und Einrichtungen alles im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun wird, um in enger Abstimmung mit den übergeordneten Behörden das größtmögliche Maß an Schutz und Versorgung aller Menschen in unserer Stadt zu gewährleisten. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den beteiligten Behörden und insbesondere im Gesundheitswesen tun alles dafür, die Gesundheit unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen und zu erhalten. Dafür bin ich allen Beteiligten außerordentlich dankbar.

Doch zum Schutz vor dem Corona-Virus benötigen wir Ihre Mitwirkung, liebe Marlerinnen und Marler. Jede und jeder Einzelne von uns ist weiterhin  gefordert, sich selbst zu schützen und mit verantwortungsvollem Verhalten zum Schutz anderer beizutragen. Ich bitte Sie daher nachdrücklich, liebe Marlerinnen und Marler, Sozialkontakte so weit wie möglich zu reduzieren,  die allgemeinen Hygienevorschriften zu beachten und alle behördlichen Anordnungen strikt zu befolgen.

Ebenso bitte ich Sie, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten diejenigen zu unterstützen, die in diesen Tagen und Wochen für Zuspruch und Hilfe besonders dankbar sind. Es gibt viele Wege zu helfen. Ein Telefongespräch kann Angehörigen und Freunden neuen Mut machen, und die Übernahme von Einkäufen oder Besorgungen für ältere Menschen gibt Sicherheit und Zuversicht. Wer Hilfe benötigt oder helfen möchte, kann sich an das Bürgertelefon wenden (99-2020) oder sich per Email melden (marl-hilft(at)marl.de). 

Ich bin überzeugt davon, dass unsere kommunale Gemeinschaft stark genug ist, die Herausforderung durch den Coronavirus zu bestehen. Unsere kommunale Gemeinschaft in Marl zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine große solidarische Kraft besitzt, die bei vielen Anlässen immer wieder spürbar ist und bei gemeinsamen Aktivitäten und Aktionen gelebt wird. Unsere Bergleute haben mit ihrer sprichwörtlichen Solidarität über 100 Jahre lang unsere Gemeinschaft geprägt und gestärkt. Auf diese unsere Stärke sollten wir uns alle gemeinsam besinnen!

Glückauf!

Ihr
Bürgermeister Werner Arndt

Für Fragen zu städtischen Veranstaltungen, Dienstleistungen und Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen ist ein Bürgertelefon mit der Rufnummer (02365) 99-2020 und die E-Mail-Adresse Corona-fragen(at)marl.de eingerichtet worden.

Die Hotline und E-Mail-Adresse sind derzeit zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung zu erreichen.

Die Psychologische Beratungsstelle hat ein Sorgentelefon eingerichtet. Für Menschen, die in der Corona-Zeit psychologische Unterstützung suchen, stehen die Mitarbeiter*innen telefonisch zur Verfügung. Unter der Rufnummer (02365) 9676-0 kann von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr angerufen werden. Mehr...

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürger- und Sorgentelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann. Für Gesundheitsfragen bietet der Kreis Recklinghausen ein Infotelefon unter der Rufnummer 02361 / 53-2626 an. Das Telefon ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 14 Uhr besetzt.

Zahlreiche Marlerinnen und Marler freuen sich über Unterstützung im Alltag, viele andere sind gern bereit zu helfen. Bürgermeister Werner Arndt hat daher die Verwaltung beauftragt, ehrenamtliche Hilfsangebote zu koordinieren. In den sozialen Netzwerken und über die örtliche Presse gibt es immer wieder neue Angebote. Die städtische Hilfsbörse „Marl hilft“ ist in erster Linie eine Vermittlungsstelle, die eine wohnortnahe Hilfe ermöglichen soll.

Hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger, Gruppen, Vereine und Unternehmen können ihre Angebote am Bürgertelefon (99-2020) oder per Email an marl-hilft(at)marl.de mitteilen. Das kann die freiwillige Übernahme von Einkäufen für ältere Menschen sein, unentgeltliche Fahrdienste oder auch Gassigänge mit dem Vierbeiner. Wer Unterstützung wünscht, sollte daher nicht zögern, sich an die Stadtverwaltung zu wenden. Arndt: „Die Marlerinnen und Marler stehen in schwierigen Zeiten Seite an Seite eng zusammen“.

Kontaktformular (PDF, 20 KB)

Ab Montag, 8. Juni, geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder können dann in reduziertem Umfang (zehn Betreuungsstunden weniger) wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen. Die Betreuungszeiträume können bei den jeweiligen Kindertageseinrichtungen erfragt werden. Für jedes Kind muss der Kita eine Gesundheitserklärung vorgelegt werden.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (ab 8.6.2020)
Erklärung zum Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kindern und Eltern (ab 8.6.2020)

Zum Thema "Elternbeiträge":

Um Eltern in der Corona-Krise weiter zu entlasten, hat sich die Landesregierung mit den Kommunen darauf verständigt, in den Monaten Juni und Juli den Eltern die Hälfte der Elternbeiträge zu erlassen. 
Die Stadt Marl zieht Kita- und OGS-Beiträge jeweils zum 15. eines Monats ein. Für Juni werden vorerst keine Beiträge erhoben.

Wichtige Hinweise:

Das NRW-Familienministerium informiert in Elternbriefen über das Betretungsverbot und die Umsetzung der Kinderbetreuung von Personen, die in kritischer Infrastruktur (Schlüsselpositionen) tätig sind.

Elternbriefe in deutscher Spache gibt es hier

Elternbriefe in verschiedenen Sprachen (Information regarding current measures in different languages) gibt es hier

Die aktualisierten FAQ zum Betretungsverbot und zur Betreuung von Kindern von Personen kritischer Infrastrukturen gibt es hier.

 

Betreuung von Kindern 

In den Schulen werden Kinder der Klassen 1 bis 6 betreut, deren Vater oder  Mutter in einem Job arbeiten, der in der aktuellen Situation zwingend ausgeübt werden muss. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden betreut werden (s. Antragsformular). Für alle anderen Kinder gilt ein Betretungsverbot.  
Beginnend mit dem 1. Mai 2020 werden entsprechend einer Mitteilung der Landesregierung an Feiertagen und Wochenenden keine Betreuungsangebote mehr vorgehalten.

Antrag auf Ausnahme zum Betretungsverbot von Betreuungseinrichtungen gem. CoronaBetrVO vom 11.05.2020


Beiträge für OGS und Verpflegungsbeiträge

Wegen der Schließungen der Schulen wird die Stadtverwaltung für April 2020 keine OGS-Beiträge und Verpflegungsbeiträge erheben. Wegen der kurzfristigen Anordnung konnte das Abbuchungsverfahren für März allerdings nicht mehr gestoppt werden. Eltern werden gebeten, ihre Daueraufträge bei ihrer Bank ruhend zu stellen. Wurde eine Einzugsermächtigung (SEPA-Lastschriftmandat) erteilt, müssen Eltern nichts weiter veranlassen. Die OGS-Gebühr wird für April seitens der Stadt nicht abgebucht. Eine Rückerstattung der Beiträge für den Monat März erfolgt nicht. Auch im Mai müssen keine OGS-Beiträge gezahlt werden.


VHS

Die insel-VHS berechnet alle Kursentgelte ausschließlich bis zum 14. März.
Für alle Kurstermine, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht stattgefunden haben bzw. nicht stattfinden werden, fällt kein Teilnahmeentgelt an. Alle entsprechenden Entgelt-Änderungen nimmt die insel-VHS automatisch vor. Wann oder ob die insel-Kurse des laufenden Semesters wieder stattfinden, kann derzeit nicht gesagt werden.
Rückfragen beantwortet die insel-Infothek ausschließlich telefonisch unter (02365) 503566-99 oder per E-Mail an inselvhs(at)marl.de.


Musikschule

Für die zweite Märzhälfte und den April werden die Gebühren und Entgelte erstattet. Bei Fragen zu Erstattungen des ausgefallenen Musikunterrichtes bitte ausschließlich telefonisch in der Verwaltung der Musikschule unter (02365) 503306-53 bzw. -54 oder per Email an musikschule(at)marl.de melden.

 

Zum Schutz der Mitarbeiterschaft sind die Verwaltungsgebäude für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Der Zutritt zum Rathaus ist nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache möglich.

Das Theater bleibt geschlossen, alle Theater- und Konzertaufführungen fallen bis auf Weiteres aus.

Geschlossen bleiben außerdem:

  • HoT Hülsberg
  • Stadtarchiv
  • Hallenbad am Badeweiher
  • die Lehrschwimmbecken in den Schulen
  • Bolzplätze
  • öffentliche WC-Anlagen am Busforum, Marktplatz Hüls und Freizeitpark Brassert

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Rentenstelle stehen Versicherten bei der Antragstellung weiterhin helfend zur Seite – wegen der Coronakrise allerdings nur telefonisch. Die Rentenstelle bleibt bis auf weiteres für Besucher geschlossen. Mehr...

Alle VHS- und Integrationskurse (BAMF) fallen bis auf Weiteres aus.

Trauungen können weiterhin stattfinden. Bürger*innen können sich im Standesamt (Tel. 99-2344/2334, E-Mail: standesamt(at)marl.de) über die genauen Voraussetzungen informieren.

Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis sind zulässig, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.

Darüber hinaus wird es keine Besuche des Stadtoberhauptes und seine Vertreter bei Alters- und Ehejubilaren geben. Die Jubilare erhalten ihren Glückwunsch schriftlich.

Termine in Bereichen mit Bürgerkontakt finden nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung statt. Offene Sprechstunden wird es nicht mehr geben. Dies gilt für die gesamte Stadtverwaltung wie auch für das Jobcenter Marl.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten das Bürgerbüro telefonisch zu kontaktieren (Tel.  99-2301, -2381, -2386). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klären jeweils, ob ein Besuch im Bürgerbüro zwingend erforderlich ist oder für das Anliegen auf anderem Wege eine Lösung gefunden werden kann. Die neue Regelung gilt auch für Bürgerinnen und Bürger, die bereits online einen Termin im Bürgerbüro gebucht haben. Sie werden nach und nach vom Team des Bürgerbüros kontaktiert und müssen selbst nicht tätig werden. Mehr...

Die Kontaktdaten zu den einzelnen Ämtern sind unter www.marl.de/dienstleistungen abrufbar.

Alle Fachstellen der Verwaltung sind zur Terminabsprache außerdem über die Telefonzentrale (99-0) erreichbar.

Zurzeit arbeitet der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) ohne nennenswerte Einschränkungen. Einige Leistungen werden jedoch nur noch eingeschränkt erbracht.

Veraltung des ZBH

Der Besuch der ZBH-Verwaltung ist nur nach telefonischer Absprache möglich.

Wertstoffhof

Der Wertstoffhof ist geöffnet. Allerdings sollte der Besuch dort gründlich überdacht werden. Zurzeit räumen viele Marler auf oder nutzen das trockene Wetter für den Frühjahrsputz im Garten. Wenn eben möglich, sollten die dabei entstehenden Abfälle zu Hause „geparkt“ werden. Auf dem Wertstoffhof gelten die bekannten Verhaltensregeln zu den Sicherheitsabständen.

Sperrgutabfuhr

Die Sperrgutabfuhr wird durchgeführt. Bereits vergebene Termine werden eingehalten. Neue, zeitnahe Termine werden nur für Gegenstände eingeräumt, wenn dafür gute Gründe bestehen – zum Beispiel eine Haushaltsauflösung oder die Lieferung von neuen Möbeln. Weitere Termine werden auf einen späteren Termin gestreckt.

Schadstoffsammlung

Die Schadstoffsammlung fällt ab April bis auf Weiteres wegen der Corona-Krise ersatzlos aus.

Bioabfuhr

Wegen der Nachtfröste frieren feuchte Bioabfälle in den Gefäßen fest. Daher kann es vorkommen, dass die Biobehälter trotz Rütteln am Wagen nicht oder nicht komplett geleert werden. Diese Biobehälter können vom ZBH nicht nachgeleert werden.

Die Müllabfuhr beginnt ihren Dienst früher

Die Mitarbeiter der Müllabfuhr beginnen ihren Arbeitstag eine halbe Stunde früher. Statt um 7 Uhr, beginnt der Dienst nun bereits um 6.30 Uhr. Der ZBH bittet die betroffenen Bürger, die Gefäße früher zur Abholung bereitzustellen. Gleiches gilt für die Abholung des angemeldeten Sperrguts.

Aktuelle Informationen und Vorsichtsmaßnahmen sind auf der Internetseite des ZBH unter www.marl.de/zbh zu finden.

Mit Blick auf die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und die Verständigung auf ein Verbot von Großveranstaltungen bis einschließlich 31. August 2020 fallen auch traditionelle Großveranstaltungen der Stadt Marl aus. Auch alle anderen (privaten) Veranstaltungen und Versammlungen sind bis auf Weiteres untersagt. Notwendige Veranstaltungen finden weiterhin statt. Dazu gehören die Sitzungen des Rates oder auch die Wochenmärkte zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln.

Für Veranstaltungen und Versammlungen gilt der §13 der aktuellen Rechtsverordnung des Landes NRW vom 11. Mai:

Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2

 

Die letzte Ratssitzung fand am 14. Mai im Rathaus unter Berücksichtigung der Regelungen der Landesverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus und den Hygienebestimmungen des Robert Koch-Institutes statt.

Die Fachausschusssitzungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Um einen fachlichen Austausch mit den Fraktionen sicherzustellen, können nach Bedarf Videokonferenzen durch die Ausschussvorsitzenden organisiert werden. Folgende Ausschusssitzungen sind betroffen:

  • Ausschuss für Schule und Sport (27.05.2020)
  • Sozial- und Gesundheitsausschuss (28.05.2020)
  • Betriebsausschuss ZBH, Grünflächen und Verkehr (04.06.2020)
  • Ausschuss für Kultur und Weiterbildung (10.06.2020)
  • Integrationsrat (16.06.2020)
  • Kinder- und Jugendhilfeausschuss (17.06.2020)
  • Stadtplanungsausschuss (18.06.2020)
  •   Haupt- und Finanzausschuss (23.06.2020)

 

Bei der Stadt Marl häufen sich Nachfragen von Unternehmen zu wirtschaftlichen Hilfen. Die Landesregierung bietet dazu vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten wie Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld oder die Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betrieben. Darüber hinaus gibt es Hinweis zu Hilfen für Kulturschaffende und Sportvereine.

Hilfe für Gewerbetreibende:

Aufgrund der Corona-Krise sind die Gewerbetreibenden teilweise in ihrer Existenz bedroht. Die Stadt Marl bietet hier schnelle und unbürokratische Hilfe an. Ab sofort können von der Krise unmittelbar oder mittelbar betroffenen Unternehmen die fälligen Gewerbesteuerforderungen bis zu drei Monate zinslos gestundet werden. Außerdem können die laufenden Gewerbesteuervorauszahlungen auf Antrag herabgesetzt werden.

Die Formulare müssen ausgefüllt und unterschrieben an die Stadt Marl, Amt für Steuern und Liegenschaften, Bergstraße 228-230, 45768 Marl, zurückgesandt werden. Die Rücksendung der unterzeichneten Anträge ist auch in digitaler Form (Scan) per Mail an amt23(at)marl.de möglich.

Antrag auf Stundung der Gewerbesteuern

Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuer

Sepa Lastschriftmandat

Nützliche Links:

NRW-Soforthilfe 2020:

Beim zweiten Anlauf soll das Antragsverfahren für die Corona-Soforthilfe in NRW sicher sein. Damit Kleinunternehmer, Freiberufler und Solo-Selbstständige schnell an die dringend benötigte finanzielle Unterstützung kommen, können ab Freitag (17. April) wieder Anträge auf NRW-Soforthilfe 2020 gestellt werden. Auch die Auszahlung bereits bewilligter Anträge soll voraussichtlich Ende der Woche wiederaufgenommen werden.

Die Antragsseite kann ausschließlich über https://soforthilfe-corona.nrw.de aufgerufen werden.

Hilfe für Kulturschaffende:

Um freischaffende Künstler*innen in der Corona-Krise bis zum Anlaufen der umfassenden Bundes- und Landesprogramme schnell und wirkungsvoll zu unterstützen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte März ein Sonderförderprogramm in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro aufgelegt.

Alle Informationen rund um die „NRW-Soforthilfe 2020“ finden Sie unter: https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020. Anträge für die Corona-Soforthilfe können direkt und digital beim NRW-Wirtschaftsministerium unter soforthilfe-corona.nrw.de gestellt werden.

Hilfen für Sportvereine:

Das Land NRW will die drohende Zahlungsunfähigkeit von Sportvereinen abwenden, die durch die Corona- Pandemie in Not geraten sind. Notleidende Sportvereine können die Hilfe ab dem 15. April 2020 über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (www.lsb.nrw) online beantragen.

Der Kreis Recklinghausen hat Informationen, Hinweise und Handlungsempfehlungen zusammengestellt: www.kreis-re.de/corona

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat u.a. eine Liste mit Fragen und Antworten sowie anschauliche und kindgerechte Materialien zur Hygiene zusammengestellt.

Auf dieser Seite gibt es auch Informationen in anderen Sprachen (EN, TR, RU, FR, AR):

FAQ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Material für Kinder

 

 

Mai

Psychologische Beratungsstelle bietet wieder Termine an (29.5.)

Die offene Kinder- und Jugendarbeit startet wieder (28.5.)

Musikschule der Stadt Marl öffnet wieder (28.5.)

Zentralbibliothek und Türmchen öffnen wieder (25.5.)

Fachausschüsse tagen nicht (20.5.)

Skulpturenmuseum öffnet nach Corona-Pause wieder (18.5.)

Sporthallen dürfen wieder genutzt werden (18.5.)

Bürgerbüro: Bitte nur Termine für eilige Anliegen vereinbaren! (15.5.)

Spieliothek öffnet den Ausleihbetrieb wieder (15.5.)

Städtische Sportanlagen wieder geöffnet (14.5.)

Ratssitzung für die Geschichte: Corona macht’s nötig! (14.5.)

Verwaltung öffnet schrittweise (13.5.)

Kinderbetreuung startet in Marl stufenweise (13.5.)

Corona-Pandemie hält Ratsmitglieder auf Distanz (12.5.)

Gewinnspiel: Spieliothek verlost Familienpakete (12.5.)

Büchertasche „ToGo“ verkürzt Zeit bis zur Wiedereröffnung (8.5.)

Marl betrauert erstes Corona-Opfer (8.5.)

i-Punkt öffnet am Freitag wieder (7.5.)

Grundschulen starten mit ausreichendem Infektionsschutz (6.5.)

Stadt öffnet Spielplätze schrittweise wieder (5.5.)

April

Stadtrat tagt am 14. Mai wieder (29.4.)

Marl verzichtet auch im Mai auf Kita-Gebühren (28.4.)

Ab Montag: Maskenpflicht in städtischen Dienstgebäuden (24.4.)

Schulen konnten mit ausreichendem Infektionsschutz starten  (23.4.)

„Lucky Bags“ gegen Langeweile in Corona-Zeiten (16.4.) 

Bildergeschichte für Kinder: "Aufregung im Wunderland - und alles wegen dieser Krankheit" (15.4.) 

Stadtbibliothek liefert Audio-Medien direkt nach Hause (14.4.)

Beratungsstelle empfiehlt: „Psychisch gesund bleiben“ (9.4.)

Osterfeuer dürfen nicht brennen / Erinnerung Kontaktsperre (8.4.)

Spieliothek: Zehn Spieletipps gegen den Corona-Koller (7.4.)

Markt in Hüls wird vorverlegt / Corona-Regeln beachten (7.4.)

Kita- und OGS-Gebühren entfallen im April -Dringlichkeitsentscheidung- (3.4.)

Gewerbesteuer: Stadt bietet unbürokratische Hilfe an (2.4.)

Spieliothek-Team bringt Spiele an die Haustür (2.4.)

insel-Näherinnen fertigen Masken für die Feuerwehr an (2.4.)

Stadtradeln wird verschoben (2.4.)

insel-VHS berechnet keine Entgelte (1.4.)

März

Corona-Hilfsbörse: Stadt will Angebote besser bündeln (30.3.)

Lernen im virtuellen Klassenzimmer (30.3.)

Bürgerbüro: Notwendigkeit von Besuchen telefonisch klären! (26.3.)

Psychologische Beratungsstelle begleitet durch Corona-Zeit (26.3.)

Medienausleihe in Zeiten von Corona: Büchereien kommen digital nach Hause (25.3.)

Marl öffnet weitere Kitas für Kinder von Eltern in Schlüsselpositionen (21.3.)

Marl ordnet Schließung von Restaurants an (20.3.)

Coronavirus: Bürger sollen ZBH möglichst nicht aufsuchen (20.03.)

Aktuelle Sachstände zum Coronavirus (18.03.)

Coronavirus: Stadt setzt weitere Maßnahmen um (18.03.)

Aktuelle Sachstände zum Coronavirus (17.03.)

Stadt setzt Maßnahmen konsequent um (13.03.)

Umgang mit dem Corona-Virus im Kreisgebiet (12.03.)

Neun bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet (11.03.)

Corona-Verdacht hat sich nicht bestätigt (05.03.)

 

Weiterhin wird die Stadtverwaltung über den Umgang mit dem Coronavirus aktuell auf den Social-Media-Kanälen (Facebook, Twitter) informieren.