Auschwitz-Gedenktag

Jährlich am 27. Januar gedenkt die Stadt Marl den Opfern des Nationalsozialismus mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Gedenkfeier im Marler Rathaus. Kooperationspartner sind die CIAG, die weiterführenden Schulen, das Marler Weltzentrum, die Marler Wege zum Frieden und der Integrationsrat der Stadt Marl.

Am 27. Januar 2020 - genau 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau - haben rund 250 Gäste auf Einladung der Stadt Marl der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Unter dem Titel „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ berichtete die Holocaust-Überlebende Halina Birenbaum über ihre „schreckliche Zeit“ und schrieb sich ins Goldene Buch ein.

Volkstrauertag

Mit Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern erinnert der Volkstrauertag in Marl an die Gefallenen aller Kriege und Opfer von Gewaltherrschaften aller Nationen. In den Stadtteilen laden Schützenvereine und andere Gruppen zur Kranzniederlegung ein. Bürgermeister Werner Arndt legt seinen Kranz am Bonhoeffer Denkmal (Creiler Platz) bei einer zentralen Gedenkfeier nieder, die von Vertretern des Katholischen Dekanats Marl und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Marl (esm) sowie Marler Schulen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen im Wechsel mitgestaltet wird.

Jugend-Gedenkstättenfahrten

Seit Herbst 2014 hat die Stadt Marl zwei außerschulische Gedenkstättenfahrten mit jungen Menschen aus Marl durchgeführt. Im Oktober 2014 waren Schülerinnen und Schüler des Hans-Böckler-Berufskollegs und der Willy-Brandt-Gesamtschule gemeinsam mit Bürgermeister Werner Arndt und zwei Begleitpersonen in der lettischen Hauptstadt Riga. Jeweils im September 2016 und 2017 fuhren je sieben Jugendliche aus Marl in die französische Stadt Verdun, die im Ersten Weltkrieg zum Inbegriff der Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Stellungskrieges wurde.