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Die dritten kreisweiten Schultheatertage sind eröffnet

28.Juni 2017

Im Theater Marl wurden am Montag (26.06.) die dritten kreisweiten Schultheatertage „Ecken im Kreis“ eröffnet. Bis Donnerstag bringen u.a. Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse der Heinrich-Kielhorn-Schule „Die Zauberstunde“ auf die Bühne, und fünf junge Frauen vom Literaturkurs des Albert-Schweitzer-Geschwister-Scholl-Gymnasiums präsentieren die Tragödie „Die Zofen“. 

Kreisweite Kooperation

"Das Festival zeigt, wie viel Potenzial in den Schülerinnen und Schülern unserer Region steckt und welche ausgezeichneten Ergebnisse eine kreisweite Kooperation hervorbringen kann", sagte Marls stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Dornebeck bei der Eröffnung.

Gelungener Auftakt

Mit „Malala“, einer Inszenierung“ von Flo Staffelmayer durch das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel, wurde das kreisweite Theaterfestival in Marl eröffnet. Ein gelungener und passender Auftakt – denn das Stück erzählt die wahre Geschichte von Malala Yousafzai, einem jungen Mädchen in Pakistan, das die Taliban mit allen Mitteln vom Schulbesuch abhalten wollen.

"Chancen und Potenziale entdecken"

Kulturelle Bildung für alle zu ermöglichen: Auch das ist ein Anlass für die schulweiten Kreistheatertage, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfinden. „Alle Kinder sollten die Chance bekommen, ihre ganz individuellen Fähigkeiten zu entwickeln“, sagte Landrat Cay Süberkrüb. „Das Theater kann dazu beitragen, diese Chancen und Potenziale zu entdecken. Ich freue mich sehr, die Schultheatertage zum dritten Mal im Kreis mitzuerleben.“

Das Engagement vieler Beteiligter

Dass das Festival nun ins dritte Jahr geht, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Schultheatertage sind ein Gemeinschaftsprojekt, das nur durch das große Engagement vieler Beteiligter auf die Beine gestellt werden kann: Durch die beteiligten Schulen, das Theater Marl, die Städte und das Regionale Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen und nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung durch die Sparkasse Vest und die Vestische Straßenbahnen GmbH, deren öffentliche Busse die Schüler während des Festivals kostenlos nutzen dürfen. Den Eröffnungsabend im Theaterfoyer begleitete der JäzzKlupp der Musikschule Recklinghausen musikalisch.

Workshops und Theatergeschehen hautnah

Die große Resonanz zeigt, dass das Konzept aufgeht. 15 Schulen aus acht Städten haben sich in diesem Jahr zu dem kreisweiten Theaterfestival angemeldet – so viele wie noch nie. In den kommenden Tagen erleben Lehrer und Schüler das Theatergeschehen hautnah, besuchen Workshops zu verschiedenen Themen und schauen sich die Aufführungen anderer Schulklassen an. Und sie stehen auf der Bühne, um ihre eigenen Inszenierungen zu zeigen: Zum Beispiel die Geschichte von Karsten Kastenkind, das Stück „Faust Reloaded“ oder die beiden Stücke „Warten“ und „Reise in die Hoffnung“ aus dem Projekt „Angekommen“, in dem geflüchtete Jugendliche von ihren eigenen Erfahrungen mit Krieg, Flucht und Hoffnung erzählen.

 

 




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