
Das Rathaus mit seinen beiden markanten Türmen, die architektonisch einzigartigen Hügelhäuser und das Einkaufszentrum Marler Stern mit seinem charakteristischen Luftkissendach gehören zu den bedeutendsten und auffälligsten Markenzeichen der Stadt Marl.
Aber auch die beeindruckende Kulisse des Chemieparks Marl, historische Baudenkmäler wie das Stadt- und Heimatmuseum, die Loemühle und die Scharoun-Schule sowie die vielen Skulpturen im Stadtgebiet prägen das Stadtbild eindrucksvoll und zeigen die ganze Bandbreite zwischen dem alten landwirtschaftlichen und dem neuen industriellen und kulturell aufgeschlossenen Marl.
Die beiden Türme des Marler Rathauses sind - als erste Bauten ihrer Art in der Bundesrepublik - als Hängehochhäuser konstruiert und ziehen auch heute noch viele Blicke auf sich. mehr...
Der Chemiepark Marl ist nicht nur einer der größten und innovativsten Chemiestandorte in Europa und größter Arbeitgeber der Region, sondern auch der einzige „lebendige" und noch aktive Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Vor allem nachts bietet sich dem Besucher eine beeindruckende Industrie-Kulisse.
Chemie-Hightech im Herzen Europas
Route Industriekultur

Hier finden Sie Westeuropas größtes Luftkissendach über einem zweistöckigen Einkaufszentrum in der Stadtmitte.
Literaturhinweise Marler Stern
Das Skulpturenmuseum Glaskasten zeigt in seinen Ausstellungsräumen und insbesondere in seinem grünen Außenbereich moderne Kunst des 20. Jahrhunderts wie etwa Skulpturen von Max Ernst, Hans Arp oder Richard Serra. mehr...

1952 Jahren sorgte die Stadt mit dem ersten Theaterbau in der Nachkriegszeit für landesweite Aufmerksamkeit. Die Großplastik „La Tortuga" von Wolf Vostell, eine auf dem Rücken liegende ausrangierte Dampflokomotive vor dem Theatergebäude, regt zur zwanglosen Beschäftigung mit moderner Kunst im öffentlichen Raum an.

Was Marl sonst noch alles zu bieten hat, können Sie auch bequem per Rad erkunden: Die Architekt(o)ur führt Sie zu ausgewählten Baudenkmälern und architektonisch sehenswerten Gebäuden in Marl. mehr...
Die Keimzelle des Stadt- und Heimatmuseums ist die ehemalige Wassermühle im Volkspark, ein technisches Baudenkmal aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, das bis 1927 in Betrieb war, 1953 restauriert wurde und einen ungetrübten Blick auf das historische Marl ermöglicht. mehr...
Eine Fördermaschine mit ihren Hilfsaggregaten im ehemaligen Maschinenhaus dokumentiert zusammen mit einer ehemaligen Grubenlok, einer typischen Lore und einem Teufkübel ein Stück vergangener Bergbautechnik in Marl. mehr...
Die romantisch-verträumte Wassermühle wurde vermutlich 1820 erbaut und Anfang des 20. Jahrhunderts in eine Gastwirtschaft umgewandelt. Die ehemalige Kornkammer wird heute als Trauzimmer genutzt. www.hotel-loemuehle.de
Die ehemalige Grund- und Hauptschule gilt als Musterbeispiel für die organische Architektur des berühmten Architekten Hans Scharoun. mehr...

Mitte der 1960er Jahre setzte die noch aufstrebende Stadt Marl mit dem Wohnprojekt "Hügelhaus" einen innovativen städtebaulichen Akzent. Der neue Haustyp „Wohnhügel" mit prismatischem Querschnitt nach dem Vorbild der Hang-Siedlungen Halen bei Bern belegt den Fortschritt im Massenwohnungsbau der 1960er Jahre. mehr...

Im Stadtteil Alt-Marl befindet sich die Kirche St. Georg, die im 11. Jahrhundert dem Gaugrafen Balderich vom Niederrhein gehörte. In den Jahren 1856-1859 wurde die Kirche von Grund auf erneuert, wobei die romanischen Grundmauern des Turms als Fundament erhalten blieben.