
Die Waldsiedlung wurde 1938 vom freischaffenden Architekten Fritz Ferber aus Essen entworfen. Die Siedlung sollte ein Musterbeispiel für die Verbindung zwischen Wohnen, Garten und Wald sein. Die "Bergmannssiedlung" hat für die Bergarbeiter der Gewerkschaft Auguste Victoria in der "Waldsiedlung" bis 1962 insgesamt 1.257 Mietwohnungen und 858 Eigenheime gebaut. Die Errichtung der Siedlung fällt in die Zeit der Inbetriebnahme der Schachtanlage AV 3 (1.9.1937), die Einstellung der Bautätigkeit in die Zeit der rückläufigen Belegschaftsentwicklung ab Ende der 50er Jahre.
Die Finkenstraße in der Waldsiedlung in den 50er Jahren und 2002. Heute wird das Straßenbild geprägt von der evangelischen Kirche am Marktplatz Hamm. Sie wurde 1961 gebaut. Auf dem historischen Foto ist das Grundstück noch unbebaut.