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Die neue Saison des Marler Musiktheaters wird spannend

14.August 2012

Chinesisches Tanztheater aus Hong Kong: Die City Contemporary Dance Company - kur CCDC - kommt am Freitag, 18. Januar 2012, nach Marl.

Chinesisches Tanztheater aus Hong Kong: Die City Contemporary Dance Company - kur CCDC - kommt am Freitag, 18. Januar 2012, nach Marl.

Mit Hip-Hop-Rhythmen und Zirkusakrobatik begeistert die "Tom Tom Crew" am Dienstag, 30. Oktober 2012, das Publikum im Theater der Stadt Marl.

Mit Hip-Hop-Rhythmen und Zirkusakrobatik begeistert die "Tom Tom Crew" am Dienstag, 30. Oktober 2012, das Publikum im Theater der Stadt Marl.

Atemberaubend, artistisch und wohlklingend: Auf diese Mischung darf sich das Publikum der Musiktheaterreihe im Marler Theater auch in der neuen Saison freuen.

Denn die Reihe bietet stets neben bekannten Musical-, Opern- und Operettentiteln, neue überraschende Formate aus dem Dance- und Entertainmentbereich an. "La Traviata", die "Tom Tom Crew" oder "Orpheus in der Unterwelt" sind dabei nur einige Highlights.

Akrobatik aus Australien

Den Auftakt macht am 30. Oktober 2012 um 19 Uhr die "Tom Tom Crew" aus Australien. Die Artisten und Hip-Hop-Künstler aus Melbourne und Brisbane zeigen wagemutig, verwegen und dreist eine beeindruckende Performance mit Seil-Artistik, Luft-Akrobatik in schwindelerregender Höhe und atemberaubenden Salti. Treibende Kraft der Auftritte sind die Rhythmen des weltweit bekannten Perkussionisten Ben Walsh, der zusammen mit dem Beatboxer charmant und lässig jeden Saal in grenzenlose Begeisterung versetzt. Diese Show ist ein Spektakel!

Der Klassiker im Ballett: Schwanensee

Zu einem klassischen Ballettabend lädt das St. Petersburg Festival Ballett und das Samara Staatsballett am 12. Dezember 2012 ein. Ab 20 Ur steht Tschaikowskies Klassiker „Schwanensee" auf dem Programm.

Chinesisches Tanztheater

Zeitgenössisches Tanztheater bietet am 18. Januar 2013 die City Contemporary Dance Company aus Hong Kong. Die chinesischen Künstler versptrechen einen Abend von ungewöhnlicher Suggestion. Ihre beeindruckenden Choreographien sorgen durch die spannungsreiche Verknüpfung von chinesischer Tradition und Moderne für Aufsehen. Durch ihre eigenwillige Tanzsprache fasziniert und begeistert die Company unter der Leitung von Willy Tsao ein generationsübergreifendes Publikum und lässt es den Atem anhalten bei den Bewegungen, für die es scheinbar keine physikalischen Grenzen gibt.

Romantik und Zigeuneridylle

Einen klassischen Operettenabend bringt die Operettenbühne Wien am 25. Januar 2013 nach Marl. Drei Stunden voller Leben, Lust und Leidenschaft, gepaart mit der nötigen Portion Ernst - das ist „Der Zigeunerbaron" von Johann Strauss. Romantische Liebe, Zigeuneridylle und wilde Ehe prallen auf Beamtenspießertum, Geiz und Raffgier. Die Palette musikalischen Ausdrucks ist farbig-vielfältig. Hinreißende Walzermelodien der goldenen Wiener Operettenära wie etwa der berühmte „Schatzwalzer" Ha, seht, es blinkt, es winkt, es klingt!" zeichnen das Stück ebenso aus, wie das Feuer ungarischer Volksmusik und des Csárdás.

Kleine große Welt

Das cineastische Musik- und Akrobatikentertainment „Little Big World" aus Hamburg nimmt den Zuschauer am 22. Februar 2013 mit auf eine große Reise in eine kleine Welt voller kleiner und großer Wunder. Nach der Idee und Konzeption von Sebastiano Tomation werden vor den Augen des Publikums Papierwelten zum Leben erweckt und per Videoprojektion zum lebendigen Bühnenbild für Akteure, Musiker und Artisten. Die kleine Bühne auf der großen ist ein lebendiges Tableau, ein Miniaturfundus angefüllt mit Überraschungen.

„La Traviata"

Die Tragödie einer Frau, die durch die starren Schranken einer unbarmherzigen Gesellschaft um die Liebe ihres Lebens gebracht wird - das ist die Geschichte in Verdis Oper „La Traviata". Das Landestheater Detmold bringt die Oper um die Prostituierte Violette Valery, einem gefeiertem Star der Pariser Halbwelt, die, um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, auf ihre große Liebe verzichtet, am 28. Februar 2013 auf die Marler Bühne. In Verdis großartiger Musik sind die vielen Farben dieser vor aufgewühlten Gefühlslagen nur so strotzenden Oper perfekt angelegt. Das Orchester des Landestheaters spielt unter Erich Wächters einfühlsamer Leitung mit ed-lem Schwung und Glanz, die Musiker legen aber auch immer wieder die bittere, geheimnisvolle Süße der Todesahnung in ihr Spiel, die als feiner Stimmungsschleier über der ganzen Oper liegt.

„Kiss me, Kate"

Am 7. März 2013 kommt das Ensemble aus Detmold mit der musikalischen Komödie „Kiss me, Kate" nach Marl. Cole Porters im Showbusiness und Gangstermilieu von Baltimore angesiedeltes Erfolgsmusical liefert die so amüsante wie zündende Version eines modernen Geschlechterkampfes und jongliert dabei bühnenwirksam mit den branchentypischen Klischees. Titel wie „Wunderbar", „So verliebt", „Viel zu heiß"oder „Schlag nach bei Shakespeare" sind weit über das Musical bekannt.

Wir wünschen uns ein Kind, aber...

Ein modernes Musical rund ums Kinderkriegen steht am 12. März 2013 unter dem Titel „Babytalk" in Marl in Kooperation mit der MBEE GmbH auf dem Programm. Es geht um Charlotte und Robert. Die beiden wünschen sich ein Kind. Eigentlich kein Problem, denn sie sind gesund, haben einen Job und Platz! Doch ein paar verschwiegene biographische Informationen, etwas Panik und eine bunte Fantasie führen zu Spannungen. Es geht natürlich um das Miteinander, ohne das dieses letzte echte Teamwork der Menschheit nun mal nicht über die Bühne geht. Das Ganze verpackt in zynische, pointierte und spritzige Dialoge und wunderbare jazzig-swingende Songs, sorgt für einen unterhaltsamen Abend.

Auch Götter haben Schwächen

Der berühmte Cancan, der schon 1858 bei der Uraufführung für großen Erfolg sorgte, ist auch am 21. März zu sehen, wenn das Theater Osnabrück die Operette „Orpheus in der Unterwelt" in Marl zeigt. Das Stück von Jacques Offenbach markiert die Geburtsstunde der Operette. Zu den mitreißenden tänzerischen Melodien kommt eine herrliche, burlesk-pikante Geschichte von sehr menschlichen Göttern, die uns mit alle ihren Schwächen und Begierden vorgeführt werden. Eine herrliche Satire mit der Offenbach geistreich die französische Bourgeoisie des Zweiten Kaiserreichs karikierte.

Hier gibt's Karten

Karten für die Aufführungen gibt es im i-Punkt im Marler Stern, Montag bis Freitag 9.30 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 9.30 Uhr bis 13 Uhr, Telefon: 02365-994310 oder hier online.




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