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Marl von A-Z

Lupe

Bürgermeister setzt sich für Beschäftigungsinitiativen ein

11.Juni 2010

Haben die Unterschriftensammlung der beiden Marler Beschäftigungsinitiativen werkstatt Brassert und Alte Schmiede an die Sprecherin der SPD-Fraktion des Bundestages, Anette Kramme, überreicht: MdB Michael Groß (links) und Bürgermeister Werner Arndt.

Haben die Unterschriftensammlung der beiden Marler Beschäftigungsinitiativen werkstatt Brassert und Alte Schmiede an die Sprecherin der SPD-Fraktion des Bundestages, Anette Kramme, überreicht: MdB Michael Groß (links) und Bürgermeister Werner Arndt.

In Berlin hat Bürgermeister Werner Arndt jetzt die Unterschriftensammlung der beiden Marler Beschäftigungsinitiativen werkstatt Brassert und Alte Schmiede in Anwesenheit des heimischen MdB Michael Groß der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion des Bundestages, Anette Kramme, überreicht.

In dieser Petition hatten sich rund 2.500 Marler Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Wochen mit ihrer Unterschrift für die Zukunft der beiden Initiativen stark gemacht und eine Weiterführung und Weiterfinanzierung der bestehenden Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose in Marl gefordert.

Gesagt, getan: Schon beim Gespräch mit den Vertretern der Betriebsräte beider Einrichtungen Anfang der Woche (7.6.) hatte Bürgermeister Werner Arndt versprochen, seinen Besuch in Berlin anlässlich der Verleihung des Deutschen Schulpreises dazu zu nutzen, die Liste weiterzuleiten und sich für die Zukunft der Arbeit von werkstatt Brassert und Alte Schmiede stark zu machen. Hintergrund war die Ankündigung der Vestischen Arbeit, für das zweite Halbjahr 2010 nicht mehr genügend Mittel zur Verfügung stellen zu können. Beide Initiativen befürchteten in der Folge einen Kahlschlag im Bereich der AGH-Maßnahmen.

Gelder fließen weiter

Mittlerweile steht fest: Die Gelder für die Eingliederungsprogramme fließen auch über den 1. Juli hinaus weiter, zunächst bis Ende 2010. Bürgermeister Werner Arndt zeigte sich angesichts dieser Entwarnung erfreut, gab jedoch zu bedenken: „Auch wenn die Weiterfinanzierung in 2010 nun in trockenen Tüchern ist - Es gilt, den Bestand der Initiativen dauerhaft zu sichern." Die Weiterfinanzierung der Beschäftigungsinitiativen müsse auch über 2010 hinaus zügig geklärt und gesichert werden. Hier seien vor allem die politischen Entscheidungsträger in Berlin gefragt.

 

 

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