
Marl ist mobil. Marl verfügt mit den Autobahnen A 43 und die A 52, die um das nordwestliche Stadtgebiet sowie mit seinen Stadt- und Siedlungsstraßen über ein sehr engmaschiges Straßen- und Wegenetz, das auf vielfache Art und Weise die einzelnen Stadteile miteinander verbindet und Wohnsiedlungen erschließt.
Zu den innerstädtischen Hauptachsen zählen die Berg- / Victoria- und Bahnhofstraße, die in West-Ost-Richtung das Stadtzentrum mit Drewer, Hüls, Lenkerbeck und Sinsen verknüpft, sowie die Herzlia-Allee bzw. Rappaportstraße, die aus südlicher Richtung kommend zum Chemiepark im Norden der Stadt führt, dem größten Arbeitegeber in der Stadt und im nördlichen Ruhrgebiet.
Ähnlich vielfältig ist auch das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs. Die Busse der "Vestischen" bringen die Fahrgäste bequem und ohne längere Wartezeiten in nahezu jeden Winkel der Stadt. Drehscheibe des Nahverkehrs ist der neue Busbahnhof Marl-Mitte im Zentrum der Stadt mit direktem anschluss an die S-Bahn S 9 (von Essen nach Haltern bzw. Münster) und mit kurzen Wegen zum Einkufszentrum Marler Stern und weiteren Geschäften in der Innenstadt sowie zum Rathaus und anderen Behörden und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Marler Volkshochschule "die insel".
Darüber hinaus lädt Marl dazu ein, kürzere Wege im Stadtgebiet umweltfreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Nicht nur, weil viele Teile des Stadtgebietes und auch der Chemiepark Marl weniger als 3 km vom Stadtzentrum entfernt liegen, sondern weil ein flächendeckendes Radwegenetz von über 140 Kilometern für Radfahrer in Marl allerbeste Voraussetzungen schafft. Schon heute wird in Marl jeder vierte Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Nicht ohne Grund zählt Marl bereits seit 1993 zu den von der Landesregierung als fahrradfreundlich ausgezeichneten Städten Nordrhein-Westfalens.