Zum Inhalt Zur Hauptnavigation Zur Unternavigation
Logo der Stadt Marl
Schriftgröße verkleinernSchriftgröße normalSchriftgröße vergrößernSitemapHilfeKontaktRSS-Feed
das ist eine bildbeschreibung

Dienstleistungen von A-Z

Lupe

Die weiterführenden Schulen 1950 - 1975

Eine Chronologie von Monika Buddych, Arbeitskreis Stadtgeschichte der insel-VHS

Die chemischen Werke Hüls brachten soziale Veränderungen, die zur Gründung des Mädchengymnasiums führten (1)

14.5.1947 - Die Stadt Marl beschliesst eine achtklassige Oberstufe für Mädchen in der bestehenden Oberschule für Jungen (2)

14.04.1948 - Eröffnung des Mädchengymnasiums
Die stellvertretende Direktorin leitet beide Schulen in Personalunion;
erstes Koedukationsgymnasium (2)

08.10.1949 - Da die Oberschule noch keinen Namen hat, fragt der Schulleiter bei der Stadt an, um den Namen "Albert Schweitzer Gymnasium" wählen zu dürfen. (Während andere die Welt in Trümmer legten, baute er in Lambarene "ein Werk der Liebe" auf.) Es wäre sinnvoll und richtungsweisend, die Schule nach diesem Mann zu benennen. Der Rat der Stadt stimmt zu, und es wird ein Brief an Albert Schweitzer geschrieben (2)

25.03.1950 - Elternabstimmung über einen neusprachlichen Zweig (Französisch und Naturwissenschaften) neben dem bestehenden hauswirtschaftlichen Zweig (2)

31.03.1951 - in Marl fehlt eine Realschule. Die Kinder gehen in die Nachbarstädte. (3)

Ostern 51 - Der Regierungspräsident genehmigt, das Gebäude "Harkortschule," einer Volksschule am
Lipperweg, als Realschule zu nutzen. (108 Schüler/innen) (3)

Ostern 56 - Der Regierungspräsident erkennt sie als vollausgebaute öffentliche Realschule an (ehemaliges Gebäude der Harkortschule) (3)

02.06.1956 - Die Bevölkerung wächst. Viele Schüler zieht es nach Recklinghausen, dadurch bedingter
Wohnortwechsel; steigende Mädchenzahlen ( + 40 % ). Es entsteht der Vorschlag für ein selbständiges Mädchengymnasium. (3)

Ostern 57 - In den Osterferien wird von Schülern und Eltern des bisherigen Koedukationsgymnasiums im Neubau alles für den Einzug gestrichen und vorbereitet. Eröffnung des 1. Selbständigen
Mädchengymnasiums. Leiterin Frau Simon. Frage, welcher Name für die "Oberschule für
Mädchen" gewählt werden soll. (3), (2)

03.05.1957 - Bundespräsident Heuss besucht Marl und ist begeistert von dem Modell der Architekten Gebrüder Conle aus Duisburg für den Neubau des Gymnasiums Hagenstr./Max-Planck-Str. (ehemaliges Koedukations gymnasium). Es ist ein einzgartiges innovatives Modell, konzipiert für 700 Schüler/innen, und die modernste du komfortabelste Schule ihrer Art in Europa. Viele Marler Firmen waren am Bau beteiligt. (3)

Mai 1957 - Umzug der 1. Städtischen Realschule vom Lipperweg in die Droste-Hülshof-Straße. (3)

Pfingsten 57 - Auch Prof. Bourgois von der belgischen Staatshochschule für Architektur ist von dem neuen Gymnasium begeistert. (3)

Juni 1957 - Abstimmung im Gymnasium (viele "Sowjetzonen-Abiturienten") über "Russisch" als
Wahlpflichtfach (2)

Juli 1957 - erstes Jugendsportfest des Marler Mädchengymnasiums (3)

August 57 - Diskussion über Errichtung eines Berufsschulzentrum Tenor: "Man muss sich der Jugend annehmen, es gibt nicht nur Rabauken und Revoluzzer". Berufsschule soll Unterricht, kulturelle Bildung und Lebenshilfe bieten; Gastbesuch der Dresdner Philharmoniker, erster Jugendaustausch mit England (3)

11.09.1957 - Regierungspräsident stellt 50.000 DM für die Beschaffung von Lehrmitteln zur Verfügung

11.09.1957 - Nachträgliche Bewillligung des Schulausbaus (bisheriges Koedukationsgymnasiums) (3)

17.11.1957 - öffentliche Diskusion über die fünf-Tage-Schulwoche (Kasseler Modell) und mögliche Auswirkungen (2) (3)

31.01.1958 - Schulleiterin Frau Simon schlägt als Name "Geschwister Scholl Gymnasium" vor.  (Hans und Sophie Scholl standen ein für das Recht und die Freiheit des einzelnen Menschen, für seine freie Entfaltung und sein Recht auf freies Leben.) An der Feier aus Anlass der Namensgebung nimmt Inge Scholl (Schwester) teil. Auch das
Fernsehen (WDR) berichtet. (2) (3)

08.10.1959 - Albert Schweitzer nimmt an der Feier zur Namensgebung des "Albert-Schweitzer-
Gymnasiums" teil und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Marl ein. (Die Einladung war zustandegekommen durch Briefwechsel des Schulleiters Dr. Schümer mit Herrn Schweitzer.) (2) (3)

1959 - Damit gibt es "zunächst keine Schulraumnot mehr in Marl" (Zitat Regierungspräsident) (3)


01.1967 - Wettbewerbsaussschreibung für 3.Marler Gymnasium. Der Grund dafür sind steigende Schülerzahlen an den beiden Gymnasien (3)

27.06.1967 - Der Hammer Gemeinderat (Hamm war damals selbständig) beschließt die Einrichtung einer zweiten städtischen Realschule für Jungen und Mächen in der Waldsiedlung (3)

28.08.1968 - Der Architekt Kalenborn aus Düsseldorf gewinnt die Ausschreibung für das dritte Marler Gymnasium. Da es sich um einen millionenschweren Auftrag handelte und kein heimischer Architekt ausgewählt wurde, war die Stimmung im Marler Rat "ausgesprochen gereizt"; Standort des neuen Gymnasiums wird Hüls. (3)

07.12.1969 - Kostenüberschreitung: Der Bau des dritten Gymnasiums kostet 20 Mill. DM, geplant waren 10 Mill. DM); Info an die Schulaufsichtsbehörde Düsseldorf (3)

18.04.1970 - Da sich der Baubeginn des Gymnasiums verzögert, werden 550 Schüler in 7 neuen Containern am Standort des Doppelgymnasium (Hagenstr./Max-Planck-Str.)
unterrichtet (3)

02.10.1970 - Beginn der Erdarbeiten für das neue Gymnasium; Ausführung: Homburger Stahlbau, die auch das Doppelgymnasium gebaut hatte.
Besonderheit: geplant war ein Komplex aus Schulgebäude, Sporthalle, Schwimmhalle, Hausmeisterwohnung und Garage (3)

08.05.1971 - Richtfest für Marls drittes Gymnasium. Das Gebäude entstand in Fertigbauweise, es wurden 800 Tonnen Stahl verarbeitet; Bauleiter: H. Heinen (3)

03.08.1971 - Nach nur neun Monaten Bauzeit entstand "der schnellste Schulbau überhaupt" (Zital Bürgermeister Lothar Hentschel); erster Schulleiter wird Herr Wollring (4)

17.10.1972 - Baubeginn der Realschule in Hamm (3)

27.09.1973 - Richtfest für die Realschule in Hamm am Merkelheider Weg mit Räumen für 12 Klassen (je zwei Paralellklassen), Sprachlabor und Doppelturnhalle.
Die Realschule Hamm ist das letzte Schulgebäude, das vor der Eingemeindung zu Marl errichtet wird, und ist ein "Schmuckstück, das nach Marl eingebracht wurde" (Zitat aus
Pressebericht). (3)

Schuljahr 1974/75 - Beginn des Unterrichts in der Realschule Hamm

Quellen:
(1)Bernhard Lorentz, Paul Erker (Hg.): Chemie und Politik, 2003, S. 291ff.
(2) "50 Jahre Gymnasium in Marl", Broschüre zum Jubiläum des Albert-Schweitzer-Gymnaisums Marl 1988
(3) Marler Zeitung (entsprechende Ausgaben)
Stadtarchiv Marl, Signaturen ZA/422 ff.

Das Wetter in Marl

Mi 25.04.2018
Mi
13°

Regenschauer

Zu den Wetter-Details Do
13°

Regenschauer

Zu den Wetter-Details Fr
17°

Sonne , teilweise bewölkt

Zu den Wetter-Details