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Rat stimmt für Moschee-Neubau

06.Juli 2018

Das Bild zeigt die im Rat verwendeten Abstimmungskarten.

Der Rat hat gestern die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen Moschee-Neubau an der Sickingmühler Straße geschaffen.

Der Rat der Stadt Marl hat gestern nach kurzer Aussprache einstimmig den Neubau einer Moschee an der Sickingmühler Straße planungsrechtlich auf den Weg gebracht.

Der Rat stimmte mit wenigen Enthaltungen den Entwürfen für die Änderung des Flächennutzungsplanes und für den vorhabenbezogenen Bebauungsplans zu. Darüber hinaus beauftragten die Ratsmitglieder die Verwaltung, vertraglich zu regeln, dass vom Minarett der neuen Moschee kein Ezan-Ruf erfolgt. Ebenso soll die Nachfolgenutzung des bisherigen Moschee-Standortes vertraglich geregelt werden. Bürgermeister Werner Arndt versicherte den Ratsmitgliedern, dass die Gemeinde nicht beabsichtige, vom Minarett zum Gebet aufzurufen.

"Gut geeigneter Standort" 

Die Türkisch-Islamische Gemeinde möchte nordwestlich der Kreuzung Dümmerweg / Sickingmühler Straße eine neue Moschee errichten, da in den beengten Räumlichkeiten des aktuellen Gemeindehauses eine moderne, integrative Gemeindearbeit mit neuen Freizeit- und Bildungsangeboten nicht möglich sei. Der Standort sei nach intensiver Prüfung mehrerer Varianten ausgewählt und „aus vielen Gründen als gut geeignet“ bewertet worden, so Baudezernentin Andrea Baudek.

Moschee mit offener und zeitgemäßer Architektur

Die neue Moschee wird eine offene und zeitgemäße Architektur haben. Das städtebauliche Konzept sieht ein schlichtes Ensemble aus vier Gebäudeteilen vor, darunter das Hauptgebäude mit dem Gebetsraum und einer Kuppel sowie einem Minarett, das als Pylon gestaltet wird und rein symbolische Funktion hat. Das Minarett, das mit der Außenwand des Gebetshauses verbunden wird, erreicht mit ca. 24 Metern ungefähr die Höhe der Fatih-Moschee im Marl-Hamm. Die Kuppel des Hauptgebäudes wird eine Höhe von knapp 15 Metern haben.

Religiös-kulturelles Gebäude  

Ein Drittel der Nutzfläche von insgesamt ca. 2.250 qm sind für religiös genutzte Räume vorgesehen, ein Drittel für Erschließung, Verwaltung und Technik sowie ein Drittel für Gastronomie, Veranstaltungen und multifunktional nutzbare Räume. Insgesamt sollen stufenweise 200 Stellplätze – und nach Auskunft der Stadtverwaltung damit mehr als gesetzlich vorgeschrieben – angelegt werden. Eine gutachterliche Einschätzung, die die Verwaltung eingeholt hat, sieht keine verkehrlichen Probleme.

Beteiligung der Öffentlichkeit

Der Entwurf für die Änderung des Flächennutzungsplanes und den vorhabenbezogenen Bebauungsplan wird in Kürze öffentlich ausgelegt, um die Öffentlichkeit an den Planungen zu beteiligen. Murat Kanal, der von der Türkisch-Islamische Gemeinde beauftragte Architekt, zeigte sich bei einem Pressegespräch kürzlich zuversichtlich, dass der vorhandene Bebauungsplan bis Ende des Jahres Rechtsraft erlangt und die Gemeinde im neuen Jahr den Bauantrag stellen kann.

Alle Dokumente finden sich im Ratsinformationssystem (Top 25 und 26).  



 

 

 




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