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Thema "Heimat" steht im Fokus der Ruhrfestspiele

24.Januar 2018

Ruhrfestspiele Recklinghausen

"A Man of Good Hope" ist trotz allem auch eine Geschichte von Wünschen, Utopien, und Hoffnung.

Der Gesang, der Tanz, die Musik, die spielerische Energie des 25-köpfigen Ensembles inmitten von zahllosen Marimbas sind einfach mitreißend. Fotos: Keith Pattison

Die Ruhrfestspiele nehmen vom 1. Mai bis 17. Juni dieses Jahres das Thema „Heimat“ in den Fokus, ein Begriff, der für Vertrautes steht und doch anfällig ist für Brüche, Risse, Vereinnahmung. 13 Produktionen und Workshops – so viel wie nie zuvor – starten im Theater Marl.

Verlust von Heimat, Vertreibung und Flucht

In den sechs Festivalwochen nähern sich die Ruhrfestspiele Recklinghausen dem auf unterschiedlichste Weise assoziierten Begriff „Heimat“: ob in seiner Bedeutung als Herkunfts- und Wohnort, als subjektives Gefühl, als prägender Teil der eigenen Identität, als gemeinschaftsstiftendes, aber genauso ausgrenzendes Element. Ebenso thematisiert werden der Verlust von Heimat, Vertreibung und Flucht und die Suche nach einem neuen Zuhause. 

Ende des Steinkohlenbergbaus

Eine einschneidende Zäsur in der Heimat der Ruhrfestspiele, dem Ruhrgebiet, steht im Zentrum der Spielzeit 2018: das Ende des Steinkohlebergbaus. Damit endet eine Ära, die die Menschen im Revier ebenso wie das Festival maßgeblich geprägt hat. Auch in Marl werden die Geschichte und Bedeutung des Kohlebergbaus in den beiden Foren „Im Lauf der Zeit“ sowie „Arbeit-Lied-Bewegung“ beleuchtet.

Drei Bühnenpremieren

Ein weiteres Highlight ist die afrikanische Ballade „A Man of Good Hope“, die vom Schicksal des jungen Asad, der sich durchschlägt von Somalia nach Südafrika und dort versucht, sich in einem extrem feindlichen Lebensumfeld zu behaupten, erzählt. Die Ballade ist an drei Tagen im Mai (23.-25.) zu sehen und feiert zudem Premiere in Deutschland. Auch für zwei Premieren der Uraufführung bei den Ruhrfestspielen öffnet sich der Vorhang auf der Marler Theaterbühne. In dem Rockmusikdrama „The crazy Antiwar History Rallye-Wilhelm II“ wird gegen den Krieg Musik gemacht; das Schauspiel „Weißes Rauschen“ rechnet bitterböse mit dem amerikanischen Traum und die Darstellung seines unabwendbaren Scheiterns ab. Darüber hinaus geht mit dem Berliner Ensemble die Post ab. „Panikherz“ handelt über einen selbstzerstörerischen Absturz und die Rückkehr ins Leben.

Spitzentheater aus Berlin

„Das Theater Marl hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Spielstätte der Ruhrfestspiele etabliert", so Theaterleiter Claudius Demming. „Es freut mich besonders, dass die 13 Aufführungen und Workshops in unserem Theater wahre Höhepunkte der Festspiele sind. Mit dem Berliner Ensemble gastiert zum Beispiel ein Spitzentheater im deutschsprachigen Raum auf unserer Bühne“.

Karten und Infos

Karten für die Aufführungen im Theater Marl und alle weiteren Veranstaltungen der Ruhrfestspiele gibt es ab Donnerstag, 25. Januar, im Stadtinformationsbüro i-Punkt im Einkaufszentrum Marler Stern (Tel.: 99-4310, E-Mail: i-punkt@marl.de) oder unter www.ruhrfestspiele.de.




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