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43 Bäume im Hüls-Wald sind nicht mehr standsicher

19.Januar 2018

43 Bäume im Wald am ehemaligen Jahn-Stadion sind nicht mehr standsicher und müssen gefällt werden. Einige von ihnen hatte Sturmtief „Friederike“ am Donnerstag entwurzelt oder beschädigt, wie Baumexperte Reinhart Hassel von Wald und Holz NRW (2. v. r.), ZBH-Leiter Michael Lauche (l.), Ausschuss-vorsitzender Uwe Göddenhenrich (2. v. l.) und sein Stellvertreter Robert Heinze vor Ort feststellen mussten. Foto: Stadt Marl

43 Bäume im Hüls-Wald nicht mehr standfest sind und aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. Das haben die Baumexperten des Landesbetriebes Wald und Holz bei einer systematischen Überprüfung der Bäume in den städtischen Forsten festgestellt. 

Die Arbeiten sollen in den nächsten Tagen beginnen. Heute machten sich Michael Lauche, Leiter des Zentralen Betriebshofs (ZBH) und damit verantwortlich für die Verkehrssicherheit in den städtischen Forsten, sowie Uwe Göddenhenrich, Vorsitzender des Betriebsausschusses ZBH, Grünflächen und Verkehr, und sein Stellvertreter Robert Heinze  persönlich ein Bild vor Ort und ließen sich die Situation von Reinhart Hassel erläutern, dem Leiter des Regionalforstamtes Ruhrgebiet von Wald und Holz NRW

Gefahr für Waldnutzer und Verkehrsteilnehmer

„Unsere Untersuchungen lassen keinen Zweifel daran, dass 43 Bäume nicht mehr standsicher und nicht mehr zu retten sind“, erklärte Reinhart Hassel. „Es besteht die konkrete Gefahr, dass die Bäume bei einem der nächsten heftigeren Sturmereignisse auf Wege und Straßen stürzen und so Waldbesucher und Verkehrsteilnehmer gefährden.“

Experten haben Bäume intensiv überprüft

Die zertifizierten Baumkontrolleure des Landesbetriebes, die auch für die Wälder im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen zuständig sind, haben alle Bäume an den Wegen und an den Waldrädern im gesamten Forst zwischen der Hülsstraße, der Droste-Hülshoff-Straße, der Otto-Hue-Straße und der Straße am Jahn-Stadion zunächst auf sichtbare Defizite untersucht. Entdeckten die Experten Rindenschäden, Pilskonsolen, Totholz und andere Hinweise auf Schädigungen, haben sie die Bäume in einem zweiten Schritt fachlich eingehend begutachtet und auf ihre Standfestigkeit geprüft, sowohl in belaubtem Zustand als auch im Winter, wenn die Gehölzstrukturen optimal beurteilt werden können. Dabei hat sich ergeben, dass zahlreiche Bäume beschnitten und abgestorbene Äste entfernt werden müssen. Bei 43 Bäumen, die über den gesamten Waldbereich verteilt sind, ist die Standfestigkeit allerdings so stark eingeschränkt, dass die Sicherheit der Waldnutzer und der Verkehrsteilnehmer auf den angrenzenden Straßen nicht mehr garantiert werden kann.

„Die Sicherheit hat absoluten Vorrang“

„Als Waldbesitzer muss die Stadt Marl in einem angemessenen Zeitraum tätig werden, wenn sie Kenntnis von einer Gefahr hat, die von ihren Forsten ausgeht“, erklärt Michael Lauche. So habe der ZBH auf der Grundlage der Untersuchungen von Wald und Holz NRW in den vergangenen Monaten auf vielen Waldflächen im Stadtgebiet baumpflegerische Maßnahmen veranlasst und auch Bäumen fällen lassen, wenn von ihnen eine konkrete Gefahr ausging. Deshalb werde der ZBH jetzt auch im Waldgebiet am Jahn-Stadion alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um insbesondere die Sicherheit der Spaziergänger und der Kinder zu gewähren, die den nördlichen Bereich des Waldgeländes als Schulweg nutzen. Lauche: „Die Sicherheit der Waldnutzer und Verkehrsteilnehmer hat absoluten Vorrang“. 

Sturmtief "Friederike" langte gleich mehrfach zu

Der Zufall wollte es, dass am Tag vor dem Ortstermin Sturmtief "Friederike" über Marl hinweg gezogen war und auch im Hüls-Wald beachtliche Schäden hinterlassen hatte. Einige der 43 Bäume wurden beschädigt, weitere wurden von "Friederike" Marl heimgesucht. Michael Lauche, Uwe Göddenhenrich und Robert Heinze konnten sich bei ihrem Ortstermin anschaulich davon überzeugen, welche Gefahr von umstürzenden Bäumen für Waldnutzer ausgeht. Zum Glück war beim Sturmtief niemand zu Schaden gekommen.

70.000 Bäume und 67 Kilometer Waldrand wurden kontrolliert 

Die Stadt Marl ist Eigentümerin von zirka 320 Hektar Wald. Damit sich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur gerne, sondern auch sicher in den städtischen Forsten aufhalten können, hat der Landesbetrieb Wald und Holz seit 2016 im Auftrag der Stadt Marl rund 67 Kilometer Waldrand kontrolliert und über 70.000 Bäume auf ihre Verkehrssicherheit hin überprüft. Die Ergebnisse werden jeweils auf den betroffenen Bäumen markiert und in einem Protokoll vermerkt, so dass der Zentrale Betriebshof detaillierte Kenntnis über den aktuellen Zustand der Bäume an den Wegen und an den Waldrändern der städtischen Forste hat.




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