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Neue Verbindungen für den Chemiepark

18.Januar 2018

Eisenbahn-Betriebsleiter Christian Weber, Gregor Hetzke (Evonik Technology & Infrastructure), Bürgermeister Werner Arndt und Standortleiter Dr. Jörg Harren schneiden das Band für die neue Bahnlinie durch.

Der Chemiepark Marl hat die Bahnanbindung des stillgelegten Bergwerks Auguste Victoria (AV) von dessen Standort 3/7 in Marl-Hamm bis Marl-Sinsen übernommen.

Zwischen Bahnhof Marl-Sinsen und Chemiepark

Der Erwerb umfasst die Gleisanlagen zwischen dem Bahnhof Marl-Sinsen und dem Chemiepark, einem Teil der Hauptstrecke der Deutschen Bahn (DB) vom Ruhrgebiet in Richtung Hamburg. Damit besitzt er einen zusätzlichen Anschluss an das öffentliche Gleisnetz der DB. Das stärkt die Attraktivität eines der größten Chemiestandorte Deutschlands und ist ein entscheidender logistischer Standortvorteil, um die Versorgungssicherheit für seine Kunden zu gewährleisten.

Gleise feierlich in Betrieb genommen

Nun wurden die erneuerten Gleise feierlich in Betrieb genommen. Mit der Evonik-Lok ging es dafür vom Chemiepark zum Bahnhof Marl-Sinsen und zurück. Die Lok war prominent besetzt: Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl, und Gregor Hetzke, Vorsitzender der Geschäftsführung des Chemieparkbetreibers Evonik Technology & Infrastructure GmbH (TI) aus Essen waren im Führerstand. Mit dabei waren auch Christian Weber, Leiter Service Center Bahn von TI, und Dr. Jörg Harren, Standortleiter des Chemieparks.

Zwei Anschlüsse an das Netz der Deutschen Bahn

Gregor Hetzke: „Mit zwei Anschlüssen an das Netz der DB wird die Abwicklung der Verkehre in den Chemiepark und heraus flexibler. Die neuen Gleisanlagen sind für die langfristige Entwicklung des Standorts von großer Bedeutung. Damit verbessern wir die Versorgungs- und Liefersicherheit wesentlich.“

"Es macht wirtschaftlich und ökologisch Sinn"

Auch Bürgermeister Werner Arndt äußerte sich: „Viele Güter auf Wasserweg und Schiene zu transportieren ist wichtig, weil es den Lastkraftverkehr auf den Straßen reduziert. Es macht wirtschaftlich und ökologisch viel Sinn, so die Verkehrsanbindung des Chemieparks zu erweitern. Es entlastet zudem Straßen und Bürgerinnen und Bürger.“




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