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Marler Wirtschaftsempfang im Zeichen der Logistik

23.Oktober 2017

Bilder der Redner beim Wirtschaftsempfang in Marl

Zum Wirtschaftsempfang konnte Bürgermeister Werner Arndt den Geschäftsführer der Metro Logistics Germany, Armin Köller (r), und Uta Heinrich, Vorsitzende des Wirtschaftsclubs Marl, begrüßen.

Armin Köller stellte einem interessierten Publikum das neue Logistikzentrum der Metro vor, das neben dem Chemiepark entsteht. Es wird das größte Handelslogistikzentrum Deutschlands.

Es ist mit 235.000 qm so groß wie 33 Fußballfelder oder ein Drittel des gesamten Areals der Schalke-Arena und wird zirka 1.000 Menschen Arbeit bieten: Das neue Logistikzentrum der Metro stand im Mittelpunkt des Marler Wirtschaftsempfangs im Rathaus.

Größtes Handelslogistikzentrum in Deutschland

Mit dem neuen Zentrum entstehe neben dem Chemiepark Marl nicht nur der größte Logistikstandort des international führenden Großhandels- und Lebensmittelspezialisten Metro, sondern das größte Handelslogistikzentrum Deutschlands, erläuterte Gastredner Arnim Köller, Geschäftsführer der Metro Logistics Germany GmbH. Die Metro-Tochter wird das neue Logistikzentrum übernehmen.

„Wir fühlen uns sehr willkommen in Marl“

Schon heute, nur zwölf Monate nach der Ankündigung des Ansiedlungsvorhabens, würden die ersten LKW rollen, um das Lager mit Ware zu bestücken und die ersten Auslieferungen vorzunehmen. Nach vollständiger Inbetriebnahme im Frühjahr 2018 würden in Marl mehr als 26.000 verschiedene Produkte für die Real-SB-Warenhäuser und die deutschen Großmärkte von Metro Cash & Carry gelagert und verteilt. „Marl hat sich bei der Grundstückssuche als bestmögliche Option herausgestellt“, erklärte Amin Köller. „Wir fühlen uns seit dem ersten Moment sehr willkommen in Marl“.

Neues Logistikzentrum hat 26.000 Produkte und viele neue Jobs auf Lager

Am Standort Marl profitiere die Metro „von einer guten Infrastruktur mit Verbindung zu allen Großstädten und einem schnellen Zugang zu einem Ballungsraum mit fünf Millionen Einwohnern“, so Köller. In Marl habe die Metro aber nicht nur zahlreiche Produkte auf Lager, sondern auch Jobs für zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um Mitarbeiter aus dem Raum Marl zu gewinnen, habe die Metro in Zusammenarbeit mit der Vestischen Arbeit bereits jeweils 500 Interessenten und Unternehmen zu zwei Informationsveranstaltungen eingeladen. Einige Interessenten sind mittlerweile bei der Metro beschäftigt, weitere sollen folgen.

Spürbare Aufbruchsstimmung und Rückenwind für gate.ruhr

Bürgermeister Werner Arndt hatte eingangs zuvor festgestellt, dass die Zukunftssorgen, die mit der Schließung der Zeche Auguste Victoria einhergingen, inzwischen einer spürbaren Aufbruchsstimmung gewichen seien. Dazu hätten unter anderem die Ansiedlungen der Metro und der Bertelsmann-Tochter im Industriepark Dorsten-Marl und die damit verbundene Aussicht auf neue Arbeitsplätze beigetragen. Mit den beiden neuen Verteilzentren sei Marl bereits heute ein international bekannter Logistikstandort mit gutem Ruf. „Diesen Rückenwind werden wir nutzen, um den geplanten Industriepark gate.,ruhr auf dem ehemaligen Zechengelände von Auguste Victoria zügig voranzutreiben“, erklärte Arndt. Die umfassende Machbarkeitsstudie werde in Kürze abgeschlossen, erste Ergebnisse würden der Öffentlichkeit im November vorgestellt.

Wertschätzung für den Mittelstand als Rückgrat der heimischen Wirtschaft

Ebenso wie das neue Logistikzentrum und andere Leuchtturm-Projekte wertschätze die Stadt Marl aber auch die Leistungen des Mittelstandes als „Rückgrat unserer lokalen Wirtschaft“, so Arndt. „Uns liegt sehr daran, unsere mittelständischen Betrieb zu fördern und in ihrer Entwicklung zu unterstützen“. Dazu biete die Wirtschaftsförderung unter anderem eine umfangreiche Beratung an. Arndt: „Wir werden weiterhin intensiv dafür arbeiten, gewerbliche Flächen auszuweisen, damit unsere heimischen Unternehmen sich erweitern und erfolgreich entwickeln können“.

Zusätzliche Gewerbeflächen erforderlich

Ähnlich äußerte sich auch Uta Heinrich, Vorsitzendes der Wirtschaftsclubs Marl, der in diesem Jahr wieder Kooperationspartner des Wirtschaftsempfangs war. „Wenn unsere mittelständischen Betriebe weiterhin erfolgreich sein sollen, benötigen sie neue Gewerbeflächen“, sagte Heinrich und fordert mehr Unterstützung von der neuen Landesregierung.

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