
Unter dem Motto "Im Osten was Neues - von den fernen Tagen des russischen Theaters in die Zukunft" zeigen die Ruhrfestspiele vom 1. Mai bis 16. Juni 2012 die überzeugende künstlerische Vielfalt russischer Dramatik.
Die bedeutendsten russischen Autoren werden in herausragenden Inszenierungen vorgestellt: Gogol, Puschkin und Tschechow, Dostojewski, Tolstoi und Bulgakow. Heitere Verwechslungskomödien, melancholische Liebesgeschichten und historische Epen stehen ebenso auf dem Programm wie bissige Gesellschaftskritik und die Verhandlung politischer Grundsatzfragen. Das russische Theater eröffnet damit einen einzigartigen Blick in die sprichwörtliche „russische Seele".
Die Ruhrfestspiele 2012 präsentieren 80 Produktionen und 266 Aufführungen in zwölf Spielstätten plus Open Air- Veranstaltungen. Auch die Marler Theaterfreunde können sich freuen: Drei Produktionen der Ruhrfestspiele werden auf der Marler Theaterbühne gezeigt.

Premiere: 16. Mai 2012
Weitere Termine: 17./18./19./20. Mai 2012
Von Daniele Finzi Pasca
Regie & Choreographie Daniele Finzi Pasca
Compagnia Finzi Pasca
"Unvergessliche, magische Postkarten, die das Universum Tschechows lebendig werden lassen" habe "Donka" gezeichnet, heißt es in Montevideo. Und in Montreal: "Dieses verrückte, traumhafte Stück ist reine Freude. "Die bunte Artistentruppe von Daniele Finzi Pasca zieht mit Tschechow um die Welt und findet mit seinem poetischen Bildertheater überall ein staunend verzücktes Publikum."

Premiere: Freitag, 1. Juni 2012
Weitere Termine: Samsatg, 2. Juni 2012
Ein musikalischer Abend von Franz Wittenbrink
Regie und musikalische Leitung Franz Wittenbrink
Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Die ersten großen Erfolge feierte Franz Wittenbrink vor bald zwei Jahrzehnten und nach wie vor kann sich jede Bühne auf einen Kassenschlager freuen, wenn der begnadete Arrangeur wieder einmal den musikalischen Zettelkasten öffnet, um einen seiner wunderbaren Abende zu sortieren. In seinem neuen Programm "Eltern" kreisen vier Paare um die große Frage - wie mit dieser nie zu lösenden Aufgabe umgehen?

Premiere: Mittwoch, 13. Juni 2012
Weitere Termine: 14./15. Juni 2012
Nach dem Drehbuch des Films "Die Verdammten" von Luchino Visconti, in einer Bühnenbearbeitung von Tom Blokdijk Regie Stephan Kimmig, Koproduktion Ruhrfestspiele Recklinghausen,
Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
Schon die Wahl des Stoffes ist medienwirksam, denn hinter dem Titel "Der Fall der Götter" steht Luchino Viscontis legendärer Film von 1969, der in Deutschland "Die Verdammten" und im italienischen Original "La caduta degli dei" heißt, was wiederum eine Verbindung zu Wagners "Götterdämmerung" knüpft.