
1977 wurde ein alter Sattelschlepper der damaligen Chemischen Werke Hüls (CWH) dem Jugendamt übergeben. Auf Kosten der CWH wurde er zum Spielmobil umgebaut.
Ein Wettbewerb unter Marler Schulen ergab die Aussenlackierung und den Namen "Marler Kinderbus – MAKIBU".
Seit 1978, genauer gesagt dem 3. 7. 1978, ist der MAKIBU in den Sommermonaten in fünf verschiedenen Stadtteilen Marls im Einsatz.
Im Jahr 1999 mußte der MAKIBU 1 nach 22 Jahren im Dienste des Jugendamtes aus Altersgründen ausgemustert werden.
Zwischenzeitlich war die Zugmaschine bereits durch eine andere ersetzt (die noch heute den MAKIBU 2 zieht).
Daten MAKIBU 1: Baujahr: 1961
Fabrikat: Eylert Wuppertal
Leergewicht: 6,5 t
Max. Breite: 2,5 m
Länge: 9 m
Höhe: 3,75 m
Am 12. Juni 1999 wurde dem Jugendamt von der Infracor GmbH sowie den Speditionsunternehmen Rinnen, Klaeser, WTK, Thier Spedition, Schenker Eurocargo und Finsterwalder Intern. Spedition der MAKIBU 2 nach 10 Monaten Bauzeit übergeben.
Daten MAKIBU 2: Baujahr: 1981
Fabrikat: Ackermann
Leergewicht: 10 t
Max. Breite: 2,51 m
Länge: 12,35 m
Höhe: 3,8 m
Aufgrund der guten Akzeptanz über die vielen Jahre hinweg sowohl bei den Kindern als auch beim Rat der Stadt Marl konnten die Einsatzzeiten immer weiter ausgeweitet werden, so dass der MAKIBU heute von April bis Ende November im Einsatz ist.
Im Sommer führt eine zweiwöchige Ferienfreizeit Kinder der MAKIBU - Standorte nach Laßnitz in der Steiermark (Österreich). Diese Freizeit ist ein Angebot für Kinder, die sonst keine Möglichkeit haben, Urlaub zu machen.
An Feiertagen und Wochenenden steht der MAKIBU außerdem noch für Straßen-, Gewerbe-, Nachbarschaftsfeste u.a. zur Verfügung.
Seit Bestehen des MAKIBU haben circa eine Viertelmillion Kinder das Spielmobil besucht.