

Liebe Fahrradfreunde in Marl,
herzlich willkommen zur Architekt(o)ur. Die Stadt Marl lädt Sie ein zu einer Radtour zu ausgewählten Baudenkmälern und architektonisch sehenswerten Gebäuden. Marl ist eine fahrradfreundliche Stadt und hat eine bewegte Geschichte, von der viele baulichen Zeugen erzählen. Sie dokumentieren wichtige Entwicklungen unserer Stadt auf dem Weg vom ehemaligen Heidedorf (die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 890) zur modernen Bergbau- und Chemiestadt. Die Gebäude zeigen auch den Mut der Stadtplaner und politisch Verantwortlichen, die damals zum Teil rasante Stadtentwicklung mit innovativen - und auch heute noch sehenswerten - architektonischen Lösungen zu gestalten. Wir wünschen Ihnen viele interessante Entdeckungen auf Ihrer Architekt(o)ur durch Marl. Bitte beachten Sie: Die dargestellten Gebäude einschließlich der Grundstücke befinden sich zum größten Teil in Privatbesitz und dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht betreten werden.
Ihre Stadt Marl

Ausgangs- und Zielpunkt der Architekt(o)ur ist das Adolf-Grimme-Institut (1) am Eduard-Weitsch-Weg im Stadtzentrum. Von dort führt die Radtour auf der Adolf-Grimme-Straße in südöstlicher Richtung zur Josefa-Lazuga-Straße. Biegen Sie dort rechts ab und folgen Sie der Allee vorbei am Rathaus (2) und am Citysee. Unmittelbar hinter der Fußgängerbrücke über die Hervester Straße führt rechts ein Fuß- und Radweg durch eine Spielstraße zum Theater Marl (3).
Überqueren Sie die Brassertstraße an der Ampelkreuzung vor dem Theater und setzen Sie Ihre Fahrt in südwestlicher Richtung fort. Biegen Sie an der nächsten Ampel rechts ab in die Loestraße und folgen Sie dem Straßenverlauf. In der Loestraße befinden sich das Fachwerkhaus (4), die Elisabeth-Apotheke (5) und das Fachwerkhaus "Anno 1830" (6).
Queren Sie am Ende der Loestraße die Hochstraße an der Fußgängerampel und fahren Sie in die Ophoffstraße ein. An der nächsten Kreuzung führt rechts die Straße "Am Volkspark" zum Stadt- und Heimatmuseum (7) in der restaurierten Alt-Marler Wassermühle.
Fahren Sie die Straße Am Volkspark weiter und Biegen Sie rechts in die Breite Straße ein. Nach wenigen Metern erreichen Sie die Gaststätte Lindenhof (8).
Vom Lindenhof geht es in Fahrtrichtung weiter über die Fußgängerampel und auf dem Fuß- und Radweg entlang des Weiherbachs. Biegen Sie an der Kleingartenanlage "Im Hembrauck" links ab. Nach wenigen hundert Metern erreichen Sie die Riegestraße, die in nördlicher Richtung bis zur Ampelkreuzung an der Hervester Straße führt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelangen Sie auf einem unbefestigten Radweg nach ca. 100 m zur Schachtstraße, der Sie in nordöstlicher Richtung folgen. Schon bald ist der Glockenturm der Erlöserkirche (9) zu sehen. Benutzen Sie bitte den Fahrbahnteiler direkt vor der Kirche, um die Schachtstraße zu überqueren.
Fahren Sie anschließend auf der Schachtstraße in gleicher Richtung weiter und biegen Sie links in die Plaggenbraukstraße ein. Zwischen den Einmündungen der Lothar-Henschel-Straße und der Winkelstraße befinden sich die denkmalgeschützten Arbeiterwohnhäuser (10) in der Wohnsiedlung Brassert.
Der Weg führt weiter durch die Winkelstraße und vorbei an zwei Umlaufschranken bis zur Brassertstraße. Der rot markierte Radweg führt in südlicher Richtung zu einer Fußgängerampel. Auf der anderen Straßenseite befindet sich die ehemalige Markenkontrolle (11) der Schachtanlage Brassert mit dem Atelier der Künstlerinitiative "Malkasten" und dem Fahrradbüro.
Folgen Sie der Brasserstraße weiter in südlicher Richtung und biegen Sie links ab in die Rudolph-Virchow-Straße. Nach etwa 300 m erreichen Sie den Margarethenplatz (12).
Weiter geht es auf der Rudolph-Virchow-Straße bis zur Sickingmühler Straße. Biegen Sie links ab und fahren Sie in nördlicher Richtung zur Bushaltestelle Zechenstraße (ca. 350 m). Biegen Sie auf der anderen Straßenseite in den Radweg auf der ehemaligen Zechenbahntrasse ein und fahren Sie - nach dem Umfahren der beiden Umlaufschranken - weiter bis zur Kampstraße. Queren Sie die Kampstraße am Fahrbahnteiler und folgen Sie der Straße in nordöstlicher Richtung bis zur Kreuzung mit der Rappaportstraße. Überqueren Sie die vierspurige Straße an der Ampelanlage. Die Kampstraße führt weiter durch die Bereitschaftssiedlung (13). Es empfiehlt sich, direkt links in die Leverkusener Straße einzubiegen und anschließend auf der Bitterfelder Straße bis zum Lipper Weg zu fahren.
Biegen Sie links ab in den Lipper Weg. In ca. 500 Metern erreichen Sie das Feierabendhaus (14). An dem Hotel und Restaurant schließt sich - mit Zugang vom Lipper Weg - das Informations-Centrum (IC) für den Chemiepark Marl an. Der Chemiepark ist ein Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur. Das IC zeigt eine Ausstellung zur Geschichte der Chemie in Marl und ist Ausgangspunkt für Besichtigungen des Chemieparks.
Fahren Sie den Lipper Weg ein Stück zurück und biegen Sie hinter der Autobahnunterführung links in die Dormagener Straße ein. Orientieren Sie sich an der Gabelung nach etwa 300 m links und fahren Sie am Ende des Weges wieder unter der Autobahn hindurch. Überqueren Sie an den Umlaufschranken die Eisenbahnschienen und fahren Sie auf der Knappenstraße weiter bis zur Carl-Duisberg-Straße. Biegen Sie rechts ab und folgen Sie der Carl-Duisberg-Straße Straße in südlicher Richtung (unter der Autobahn A 52 und der S-Bahn S 9 hindurch). Wechseln Sie die Straßenseite an der Fußgängerampel in Höhe der Sickingstraße. Biegen Sie nach ca. 100 Metern links in die Triftstraße und anschließend rechts in die Tannenstraße ab. Ca. 350 Meter weiter befindet sich das Kolumbarium an der Tannenstraße (15) in der ehemaligen Pfarrkirche St. Konrad.
Biegen Sie am Ende der Tannenstraße rechts ab in die Römerstraße und wechseln Sie am Fußgängerüberweg vor der Einmündung der Carl-Duisberg-Straße die Straßenseite. Folgen Sie der Römerstraße und biegen Sie unmittelbar nach dem Bahnübergang links ab in die Gersdorffstraße. Von dieser Straße führt rechts die Ziegeleistraße zur Victoriastraße. An der Victoriastraße gelangen Sie in östlicher Richtung nach ca. 600 m zu den Fördermaschinenhäusern der Schachtanlage Auguste Victoria 1/2 (16).
Vom Zechengelände führt der Weg über die Ampelanlage an der Victoriastraße weiter in die Otto-Hue-Straße. Fahren Sie in Höhe des Zebrastreifens rechts in den Pastoratsweg. Biegen Sie an der Hülsstraße links ab bis zur nächsten Ampelkreuzung. Hier geht es nach rechts in die Otto-Wels-Straße bis zum Kreisverkehr und von da links über den Radweg parallel des Lohmühlenbaches bis zur ehemaligen Wassermühle Loemühle (17) am Loemühlenweg 221 mit Hotel-Restaurant, Korn-Kammer, Sauna-Landschaft und Wellness-Oase.
Fahren Sie denselben Weg ca. 300 m zurück und biegen Sie links ab zu den Sportanlagen (Bogenschießen, Tennisplätze, Fußballfelder). Am Ende geht es nach rechts auf die Loekampstraße Richtung Gymnasium im Loekamp (GiL), vorbei an der Neubausiedlung Hüls-Süd bis zur Einmündung des sog. "schwarzen Weges" in Höhe der Feuerwehrzufahrt des GiL (Vorsicht Fahrbahnschwellen!). Dort links einbiegen in den Park der Paracelsus-Klinik (18).
Vom Gelände des Klinikparks gelangen Sie links herum zur Straße Langehegge. Folgen Sie der Langehegge in südlicher Richtung und biegen Sie nach ca. 700 m in die Immenkampstraße ein. Der denkmalgeschützte Förderturm des Museums am Erzschacht (19) ist schon von weitem zu sehen.
Fahren Sie die Straße "Am Wetterschacht" zurück und biegen Sie rechts ab in die Straße "In den Kämpen". Gegenüber der Einmündung in die Breddenkampstraße ist die Auferstehungskirche (20) nicht zu übersehen.
Überqueren Sie die Straße an der Kinderampel und fahren Sie auf der anderen Straßenseite rechts weiter bis zur Westfalenstraße. In der Westfalenstraße liegt nach ca. 300 m die sogenannte Scharoun-Schule (21).
Biegen Sie hinter der Scharoun-Schule links ab in den Verbindungsweg zur Neumarktstraße, am Ende rechts ab in die Havellandstraße und an deren Ende wiederum rechts ab in die Freerbruchstraße.
Weiter geht es in gleicher Richtung auf der ausgeschilderten Fahrradstraße über die Herzlia Allee hinweg bis zur Kreuzstraße. Biegen Sie hier nach rechts ab und folgen Sie der Kreuzstraße bis zu den Hügelhäusern (22).
Zurück zum Adolf-Grimme-Institut (1) ist es jetzt nur noch ein kurzes Stück. Überqueren Sie am Ende der Kreuzstraße die S-Bahn S 9 und biegen Sie direkt hinter der Eisenbahnbrücke nach rechts ab. Der Weg führt unter der Willy-Brandt-Allee hindurch linkerhand ins Stadtzentrum. Auf der Bergstraße geht es unter der ehemaligen Busplatte hindurch bis zur Adolf-Grimme-Straße und zurück zum Adolf Grimme Institut, dem Start unserer Architekt(o)ur.