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Stadt Marl - Marl nach Themen

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In Zahlen...

Im gesamten Jahr 2015 sind der Stadt Marl 1.127 Menschen zugewiesen worden (davon 1.014 Erstzuweisungen). Im Januar 2016 wurden bereits 152 Flüchtlinge aufgenommen. Seither herrscht Zuweisungsstopp.

Insgesamt leben derzeit etwa 1600 Flüchtlinge in Marl. Die Menschen haben 43 verschiedene Staatsangehörigkeiten, kommen jedoch größtenteils aus Syrien (mehr als 400 Menschen), Serbien, Albanien, Irak, Mazedonien, Kosovo, Afghanistan, Türkei, Armenien, Eritrea, Libanon, Bangladesch, Pakistan, Iran, Algerien und Ghana (nach abnehmender Anzahl aufgelistet).

Die Mehrheit ist im Besitz einer BÜMA (Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender) oder Aufenthaltsgestattung, da nur wenige Asylverfahren bereits abgeschlossen worden sind. Abgelehnte Asylbewerber sind geduldet oder ausgereist, Bleibeberechtigte haben eine Aufenthaltsgenehmigung.

Die untergebrachten Personen (2015) sind zwischen 1 und 84 Jahren alt (eine Statistik nach Altersklassen der zugewiesenen Personen gibt es nicht). Der größte Teil ist zwischen 19 und 28 Jahren alt.

792 Personen befinden sich derzeit in Marl im laufenden Asylverfahren, 593 sind davon 2015 eingereist.

Durchschnittlich kommen pro Woche 50 bis 70 neue Flüchtlinge nach Marl. Wieviele Menschen kommen, darüber entscheidet allein der Königssteiner Schlüssel, der sich insbesondere an der Bevölkerungsstärke einer Kommune orientiert.

30 anerkannte Flüchtlinge haben 2015 einen Integrationskurs absolviert, 269 haben einen Deutschkurs in der insel-VHS besucht.

Unterbringung

Die Flüchtlinge sind in sieben städtischen Unterkünften und in privaten Wohnungen untergebracht. Zusätzlich sollen in den nächsten Monaten Container aufgestellt werden.

Seit April wird das ehemalige Gesundheitsamt am Lembecker Pfad als Außenstelle der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in Dortmund genutzt und vom Kreis Recklinghausen betreut. 

In den Landesnotunterkünften (Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes NRW) werden zunächst alle Flüchtlinge aufgenommen, die nach Deutschland bzw. Nordrhein-Westfalen kommen. Dort werden ihre Personalien erfasst, es findet eine medizinische Untersuchung statt und der Asylantrag wird gestellt. Nach einem Aufenthalt von durchschnittlich einigen Wochen werden die Asylbewerber dann den einzelnen Kommunen zugewiesen.

Beschulung

Von den 270 schulpflichtige Flüchtlingskindern (im Alter von sechs bis 16 Jahren) in Marl wird der Großteil inzwischen beschult. Grundschulkinder meist im Regelunterricht, die Älteren in sogenannten Vorbereitungsklassen an den weiterführenden Schulen.

Eine Vorbereitungsklasse gibt es an der Willy-Brandt-Gesamtschule (30 Kinder), eine am Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium (25 Kinder), eine am Gymnasium im Loekamp (16 Kinder) und eine an der Martin-Luther-King-Gesamtschule (9 Kinder). Die drei Klassen an der Hermann-Claudius-Schule (70 Kinder) ziehen in die katholische Hauptschule um. Aufgrund von Abgängen in den Regelunterricht oder Vollendung der Schulpflicht starten dort nach den Sommerferien zwei Vorbereitungsklassen (etwa 40 Kinder). Aufnehmen können derzeit nur das Gymnasium im Loekamp und die Martin-Luther-King-Gesamtschule. Rückfragen können bei Bernhard Schulz (Tel. 99-2843) und Gudrun Josler (Tel. 99-2840) im Amt für Schule und Sport gestellt werden.

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Spendenkonto für Flüchtlinge


Kontoinhaberin: Stadt Marl
Sparkasse Vest RE
IBAN: DE05426501500060060423
BIC: WELADED1REK

Verwendungszweck:
„Spenden Flüchtlingshilfe Marl / 05.03.03.4148006“

Auf Wunsch stellt die Verwaltung eine Spendenquittung aus. In diesem Fall sollten der Name und die vollständige Anschrift auf der Überweisung vermerkt sein.

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Ausgabe 9/2017

Die Stadt Marl informiert in einem Newsletter über die aktuelle Flüchtlingssituation in Marl, gibt nützliche Tipps und Hinweise, stellt Angebote vor oder veröffentlicht Spendenaufrufe.

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