Zum Inhalt Zur Hauptnavigation Zur Unternavigation
Logo der Stadt Marl
Schriftgröße verkleinernSchriftgröße normalSchriftgröße vergrößernSitemapHilfeKontaktRSS-Feed
Stadt Marl - Marl nach Themen

Dienstleistungen von A-Z

Lupe

Stolpersteine in Marl

Vor seinem letzten frei gewählten Wohnort in der Mittelstr. 3a in Marl erinnert ein Stolperstein an August Wysa, der deportiert und im KZ Bergen-Belsen ermordet wurde.

1936 wurde der Marler Bibelforscher August Wysa in seiner Wohnung in Marl-Brassert festgenommen. Es folgte die Deportation ins KZ Buchenwald und weitere Konzentrationslager. Er ist nie nach Hause zurckgekehrt. Heute erinnert ein Stolperstein an seinen letzten frei gewählten Wohnort in der Mittelstr. 3a. Es ist einer von insgesamt sieben Stolpersteinen des Künstlers Gunter Demnig in Marl. Betreut werden sie von sechs Schulen und Vereinen im Rahmen von Stolperstein-Patenschaften.
Übersicht: Stolpersteine in Marl

Volkstrauertag

Mit Kranzniederlegungen und Gedenkfeiern erinnert der Volkstrauertag in Marl an die Gefallenen aller Kriege und Opfer von Gewaltherrschaften aller Nationen. In den Stadtteilen laden Schützenvereine und andere Gruppen zur Kranzniederlegung ein. Bürgermeister Werner Arndt legt seinen Kranz am Bonhoeffer Denkmal (Creiler Platz) bei einer zentralen Gedenkfeier nieder, die von Vertretern des Katholischen Dekanats Marl und der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Marl (esm) sowie Marler Schulen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen im Wechsel mitgestaltet wird.

Am 15. November 2015 stand die Trauer- und Mahnfeier unter dem Leitgedanken „Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg. Schülerinnen und Schüler des Theaterkurses an der Günther-Eckerland-Realschule zeigten zwei Szenen zum Thema „Flucht und Sehnsucht“. Am 13. November 2016 berichten sieben junge Marlerinnen und Marler von ihrer Jugendgedenkstättenfahrt nach Verdun, die sie anlässlich des 100. Jahrestages der grausamen Schlacht an der Maas unternommen haben.

Mitgliedschaft im Riga-Komitee

Für jede Mitgliedsstadt im Riga-Komitee liegt eine Namenstafel zwischen den Steinen der Gedenkstätte in Riga.
Im Oktober 2014 besuchte Bürgermeister Werner Arndt (l.) die Gedenkstätten in Riga (Lettland) gemeinsam mit acht Marler Jugendlichen.

Seit dem 27. Januar 2010 ist die Stadt Marl Mitglied im Deutschen Riga-Komitee des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Als eine von mehr als 50 Mitgliedsstädten setzt sich die Stadt Marl dafür ein, die Erinnerung an die nach Riga deportierten und überwiegend im Wald von Bikernieki ermordeten Menschen wachzuhalten - darunter auch Menschen aus Marl und dem Kreis Recklinghausen.

Im Oktober 2014 hat Bürgermeister Werner Arndt acht Schülerinnen und Schüler verschiedener Marler Schulen auf einer Jugend-Gedenkstättenfahrt nach Riga, Lettland, begleitet. Gemeinsam haben sie die Gedenkstätten des Komitees im Wald von Bikernieki, das ehemalige Rigaer Ghetto, den alten jüdischen Friedhof und den Bahnhof Skirotova besucht. An dem einstigen Güterbahnhof, der heute für den normalen Personenverkehr genutzt wird, war am 24. Januar 1942 der erste Deportationszug mit jüdischen Menschen aus dem Ruhrgebiet eingetroffen.

Auschwitz-Gedenktag

Jährlich am 27. Januar gedenkt die Stadt Marl den Opfern des Nationalsozialismus mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer anschließenden Gedenkfeier im Marler Rathaus. Kooperationspartner sind die CIAG, wechselnde Schulen, Vereine und Jugendzentren sowie der Integrationsrat der Stadt Marl. Im Vorfed des Gedenktages trifft sich ein Arbeitskreis zur Vorbereitung der Veranstaltung. Interessierte, die den Auschwitz-Gedenktag mitgestalten möchten, sind herzlich willkommen und können sich bei der städtischen Integrationsbeauftragten  melden. Die Kontaktdaten sowie weitere Infos zum Auschwitz-Gedenktag der vergangenen Jahre stehen in der rechten Randspalte.

Gedenkstättenfahrten mit Marler Jugendlichen

Seit Herbst 2014 hat die Stadt Marl zwei außerschulische Gedenkstättenfahrten mit jungen Menschen aus Marl durchgeführt. Im Oktober 2014 waren Schülerinnen und Schüler des Hans-Böckler-Berufskollegs und der Willy-Brandt-Gesamtschule gemeinsam mit Bürgermeister Werner Arndt und zwei Begleitpersonen in der lettischen Hauptstadt Riga. Jeweils im September 2016 und 2017 fuhren je sieben Jugendliche aus Marl in die französische Stadt Verdun, die im Ersten Weltkrieg zum Inbegriff der Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Stellungskrieges wurde.

Zum Weiterlesen:
Gedenkstättenfahrt 2017: Verdun - "Eine Mahnung für die Zukunft"
Gedenkstättenfahrt 2016: Verdun - 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg
Gedenkstättenfahrt 2014: Auf den Spuren von Rolf Abrahamson in Riga

Das Wetter in Marl

So 22.07.2018
So
27°

Sonne , teilweise bewölkt

Zu den Wetter-Details Mo
27°

Sonne , teilweise bewölkt

Zu den Wetter-Details Di
32°

Sonne

Zu den Wetter-Details

Kontakt

Ansprechpartnerin für Gedenkveranstaltungen- und fahrten ist Jennifer Radscheid.

Amt für Kultur und Weiterbildung - insel-VHS
Zimmer 201, Riegelhaus, Bergstr. 230, 45768 Marl
Tel.: 02365-994250
jennifer.radscheid@marl.de

Auschwitz-Gedenktag '17

Handlanger.
Im staatlichen Auftrag.